Eishockey: Aufregung in Olten
Aktualisiert

EishockeyAufregung in Olten

Die 20. NLB-Runde lieferte mit Lausanne - La Chaux-de-Fonds (4:5 nach Penaltyschiessen) und Olten - Thurgau (5:4 nach Penaltyschiessen) zwei aufregende Partien. Vor allem in Olten herrscht grosse Aufregung.

Die Solothurner erwägten schon letzte Woche die Entlassung von Coach Colin Muller. Weil sich die Spieler aber für ihren Übungsleiter aussprachen, sahen die Verantwortlichen von einer Freistellung (noch) ab. Nach dem Punktverlust gegen den Tabellenletzten Thurgau dürften diese Diskussionen aber neu beginnen. Dabei sah es bis zur 43. Minute für den EHC Olten perfekt aus. Jedoch die Oltener kassierten in dieser 43. Minute innerhalb von 49 Sekunden drei Gegentore. Fünf Minuten später glich Sacha Wollgast zum 4:4 aus. Im Penaltyschiessen vergaben die Thurgauer zwei Matchbälle, ehe Remo Hirt in der neunten Serie Olten doch noch zum Sieg schoss.

Leader Lausanne führte gegen La Chaux-de-Fonds nach acht Minuten 2:0, später noch 15 Sekunden lang 3:1 und hielt bis zur 51. Minute einen 4:3-Vorsprung, verliess am Ende das Eis in der Malleyhalle aber erstmals diese Saison nach neun Siegen als Verlierer. Michael Bochatay gelang der Ausgleich zum 4:4; Bochatay und Goalgetter Marco Charpentier bewerkstelligten im Penaltyschiessen den Überraschungssieg. Lausanne bleibt Leader einen Punkt vor Visp und zwei Zähler vor Langenthal.

Von den Spitzenteams gelang nur Visp ein souveräner Auftritt. Die Walliser setzten sich in der Ajoie dank drei Toren zu Beginn des zweiten Abschnitts innerhalb von vier Minuten mit 6:2 durch. Langenthal, das aus den letzten sechs Partien 16 Punkte geholt hatte (sechs Siege), verlor überraschend bei den GCK Lions mit 2:3. Die Junglions feierten den vierten Sieg hintereinander, alle Siege errangen sie mit einem Tor Unterschied. Unter den «Strich» rutschte der HC Sierre ab, weil er gegen Basel daheim mit 1:5 verlor. (si)

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