12.02.2015 17:11

Nun auch in den USA

Aufruhr wegen «Fifty Shades of Grey»

Der Film sei frauenverachtend und würde sexuelle Gewalt verherrlichen. «Fifty Shades of Grey» ist in den US-Kinos noch nicht einmal angelaufen und schon regt sich Protest.

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In «Fifty Shades of Grey» gehts weniger um Sex als um Romantik. Anastasia Steele (Dakota Johnson) ...

In «Fifty Shades of Grey» gehts weniger um Sex als um Romantik. Anastasia Steele (Dakota Johnson) ...

Universal Pictures Switzerland
... und Christian Grey (Jamie Dornan) tun vor allem eines gern: ...

... und Christian Grey (Jamie Dornan) tun vor allem eines gern: ...

Universal Pictures Switzerland
... sich tief in die Augen blicken.

... sich tief in die Augen blicken.

Universal Pictures Switzerland

Christliche Gruppen und Organisationen gegen sexuelle Gewalt haben zum Boykott des Erotik-Films «Fifty Shades of Grey» aufgerufen. In den US-Kinos läuft die Verfilmung der Bestseller-Trilogie von Autorin E.L. James am Freitagabend, den 13. Februar, an.

Eine Online-Kampagne fordert Kinogeher auf, das Geld für Karten und Popcorn lieber an Frauenhäuser zu spenden. Katholische Bischöfe sehen «Fifty Shades» als Negativbeispiel für jede Ehe. Der Kultroman schildert die Affäre einer Studentin mit einem Milliardär, komplett mit sexuellen Praktiken wie Bondage und Sadomasochismus. «Fifty Shades» verherrliche und romantisiere Gewalt gegen Frauen, sagte Amanda Smith, Sprecherin des Nationalen Zentrums über Sexuelle Ausbeutung.

Der Vorverkauf läuft jedoch blendend, Hunderte Vorstellungen sind bereits ausverkauft. Autorin James sagte der Nachrichtenagentur AP, bei «Fifty Shades» gehe es nicht um Missbrauch. «Wer als Frau möchte denn über Missbrauch lesen?....Häusliche Gewalt und Vergewaltigung sind inakzeptabel. Das ist ganz klar. Alles, was in diesem Buch geschieht, ist sicher und passiert in beidseitigem Einverständnis.» (sda)

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