National League A: Aufsteiger Biel schafft Unmögliches
Aktualisiert

National League AAufsteiger Biel schafft Unmögliches

NLA-Aufsteiger Biel sorgte auch in der 12. NLA-Runde für Schlagzeilen. Dass die Seeländer alles andere als Kanonenfutter sind, mussten die SCL Tigers erfahren.

Packend und dramatisch endete das Derby zwischen Biel und Langnau. Die SCL Tigers führten bis 77 Sekunden vor Schluss 3:1 und bis 35 Sekunden vor Schluss 4:2, verloren aber noch 4:5. Thomas Nüssli erzielte das Bieler Siegtor nach 62:55 Minuten.

Die Schlussphase entschädigte die 5737 Fans für ein zuvor schwaches Spiel. Der EHC Biel nahm dreimal Goalie Marco Wegmüller vom Eis, kassierte ins leere Tor das 2:4, bewerkstelligte aber mit dem zusätzlichen Stürmer auf dem Eis noch den 4:4-Ausgleich. Marco Truttmann (2:3), Rico Fata (3:4) und Eric Himelfarb (4:4) erzielten in den letzten 77 Sekunden drei Bieler Tore.

Biel bewies eine schier unglaubliche Moral, dennoch haftet dem Sieg ein Makel an. Rico Fatas Anschlusstor zum 3:4 wollte Referee Daniel Stricker am Video kontrollieren, aber bereits zum zweiten Mal in dieser Saison versagte die Hintertor-Kamera den Dienst. Stricker anerkannte den Treffer, weil er auf dem Eis auf Tor entschieden hatte. Die TV-Bilder gaben keinen Aufschluss darüber, ob der Puck überhaupt im Tor war; möglicherweise hatte Fata bloss die Latte getroffen.

Obwohl Langnau dank des Punktgewinns wieder über den Strich rutschte, verliessen die Emmentaler das Seeland im Frust. Unter ging wegen der hektischen Schlussphase das starke Comeback des Kanadiers Jeff Toms, der für die SCL Tigers zwei Tore und ein Assist buchte.

Davos mit Minimalaufwand

Davos kam ohne grossen Aufwand zum dritten Heimsieg in Serie. Die letztklassierten Rapperswil-Jona Lakers spielten beim 0:3 zum wiederholten Mal in dieser Saison harmlos und konnten die Bündner zu keinem Zeitpunkt gefährden.

Zwingend waren die Gegentore für die Lakers nicht, nur fanden sie kein Mittel, darauf zu reagieren. Vor dem 1:0 (20.) lenkte Peter Guggisberg einen Schuss von Florian Blatter im Powerplay ab, dem 2:0 ging ein Rebound voraus und das 3:0 leitete Rapperswil-Jonas Goalie Marco Streit ein, indem er einen harmlosen Abschlussversuch genau auf den Stock von Dario Bürgler abwehrte.

Um den Rückstand aufzuholen respektive überhaupt in Schwung zu kommen fehlte in den Reihen der Lakers ein Leader. Es schien, als ob sich keiner getraue, Verantwortung zu übernehmen. Dies äusserte sich in der Offensive dann wie folgt: Fünf Torschüsse im ersten (alle bis zur 10. Minute), fünf im zweiten und - durch ein kurzes Aufbäumen zu Beginn des Abschnitts - zehn im letzten Drittel. HCD-Goalie Leonardo Genoni wurde der erste Shutout der Saison leicht gemacht.

Slettvolls Timeout entscheidend

Sechs Tage nach dem 0:6 gegen Ambri rehabilitierte sich der HC Lugano in der Resega bei den Fans. Die Tessiner besiegten Gottéron 7:2. Die Entscheidung fiel durch eine Tordoublette vom 1:1 zum 3:1 nach 30 Minuten.

Lugano-Coach John Slettvoll leitete mit einem Timeout in der 30. Minute die entscheidende Phase ein. Der Schwede nahm die Auszeit, weil Fribourg zuvor im zweiten Abschnitt klar dominiert hatte. Slettvoll stellte die Linien um, konzentrierte die Kräfte auf drei Blöcke und stellte Flavien Conne aus dem vierten Block in die erste Formation neben Patrick Thoresen. Das erwies sich als Glücksgriff: Bloss 50 Sekunden nach dem Timeout brachte Thoresen nach einem Solo um Shawn Heins herum Lugano in Führung. Und weitere 100 Sekunden später realisierte wiederum Thoresen die Vorentscheidung (3:1). Die Formation mit Thoresen, Conne und Kevin Romy erzielte in der zweiten Spielhälfte vier Tore.

Bei Fribourg vermochte einzig Franco Collenberg Lugano-Keeper David Aebischer zu bewingen (zum 1:1 und 2:5). Julien Sprunger traf in der 26. Minute beim Skore von 1:1 die Latte.

Berns Reaktion in der NLA

Der SC Bern zeigte nach dem schwachen Heimauftritt gegen Lugano und dem Debakel in der Champions League in Jönköping (Sd) eine Reaktion, die weniger heftig ausfiel als erwartet. Gegen Zug kam der SCB zu einem 5:3-Pflichtsieg.

Vielleicht kam der auswärts zuvor zwei Mal siegreiche EV Zug genau richtig, um bei den Bernern moralische Aufbauhilfe zu leisten. Seit September 2001 haben die Innerschweizer, die zwischenzeitlich 2:1 geführt hatten, in Bern nun 20 Mal in Serie nicht mehr gewonnen.

Mit drei Toren zwischen der 26. und 43. Minute zog der SCB auf 4:2 davon, entscheidend war aber erst das 5:3 durch Sébastien Bordeleau. Der Franzose, der jüngst seinem Frust gegenüber Trainer John van Boxmeer im Interview mit der Sportzeitung "L'Equipe" Ausdruck verliehen hatte, lenkte einen Querpass mit letztem Einsatz ins Tor.

Eine bemerkenswerte Leistung bot in den Reihen des SCB der kanadische Verteidiger Travis Roche mit einem Tor und zwei Assists. Martin Plüss, der nach überstandener Beckenentzündung erstmals seit Ende März 2004 wieder ein Meisterschaftsspiel auf Schweizer Boden bestritt, zeigte sich bemüht, ein entscheidender Faktor war der Internationale aber (noch) nicht.

Ambri verliert unnötig

Eine vermeidbare Niederlage kassierte Ambri-Piotta. Die Leventiner unterlagen Genève-Servette nach einer 1:0-Führung mit 3:4. Servette realisierte die Wende im ersten Abschnitt innerhalb von 189 Sekunden und unter gütiger Mithilfe der Ambri-Abwehr.

Beim 1:1-Ausgleich (nur 28 Sekunden nach Nick Naumenkos 1:0) stocherte Genf-Verteidiger Robin Breitbach den dritten Nachschuss ins Tor (13.). Drei Minuten später angelte sich Alain Déruns einen weiteren Abpraller und brachte Servette in Führung. Die Defensive Ambris liess die Genfer Stürmer bei beiden Gegentoren einfach gewähren.

Ambri bemühte sich in der Folge, lief aber dem Rückstand bis zuletzt erfolglos hinterher. Die Söldner Martin Sonnenberg (2:3) und Erik Westrum (3:4) brachten Ambri im Schlussabschnitt noch zweimal bis auf ein Tor heran, schafften den Umschwung aber nicht mehr. In den letzten 160 Sekunden spielte Ambri noch in Überzahl, weil Serge Aubin Ambris Westrum niedergestochen hatte (5 Minuten plus Spieldauer wegen Kniestichs).

Biel - SCL Tigers 5:4 nV (1:1, 0:1, 2:1, 1:0)

Eisstadion. - 5737 Zuschauer. - SR Stricker, Kehrli/Stäheli.

Tore: 1. (0:40) Curtis Murphy (Toms, Martin Kariya) 0:1. 10. Fata (Nüssli, Reber/Ausschluss Joggi) 1:1. 21. (20:34) Toms (Martin Kariya) 1:2. 57. (56:11) Moggi (Curtis Murphy, Fabian Sutter) 1:3. 59. (58:43) Truttmann (Nüssli, Peter) 2:3. 60. (59:09) Toms (Martin Kariya, Setzinger) 2:4 (ins leere Tor). 60. (59:25) Fata (Himelfarb, Hill) 3:4. 60. (59:45) Himelfarb (Peter, Stalder) 4:4. 63. (62:55) Nüssli (Reber/Ausschluss Christian Moser) 5:4.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Biel, 8mal 2 Minuten gegen Langnau.

PostFinance-Topskorer: Himelfarb; Martin Kariya.

Biel: Wegmüller; Hill, Stalder; Gossweiler, Reber; Schneeberger, Kparghai; Ehrensperger, Peter, Deny Bärtschi; Tschantré, Fata, Nüssli; Truttmann, Himelfarb, Ling; Wetzel, Brägger, Küng.

Langnau: Schoder; Curtis Murphy, Blum; Stettler, Bayer; Christian Moser, Gmür; Fröhlicher, Tallarini; Toms, Martin Kariya, Simon Moser; Steiner, Zeiter, Setzinger; Bieber, Fabian Sutter, Joggi; Sandro Moggi, Camenzind, Claudio Moggi.

Bemerkungen: Biel ohne Tuomainen (überzähliger Ausländer), Neff (krank), Mauro Beccarelli, Tschannen und Steinegger, Langnau ohne Marolf, Lüthi (alle verletzt) und Bogg (überzähliger Ausländer). - Timeout Biel (57:57).

Davos - Rapperswil-Jona 3:0 (1:0, 2:0, 0:0)

Vaillant Arena. - 4369 Zuschauer. - SR Reiber, Wehrli/Wirth.

Tore: 20. Guggisberg (Blatter, Marha/Ausschluss Friedli) 1:0. 24. Guggisberg (Jan von Arx) 2:0. 37. Bürgler (Marha, Stoop) 3:0.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona.

PostFinance-Topskorer: Ambühl; Roest.

Davos: Genoni; Gianola, Grossmann; Gerber, Blatter; Jan von Arx, Müller; Stoop, Furrer; Riesen, Ambühl, Daigle; Sykora, Marha, Bürgler; Guggisberg, Rizzi, Helfenstein; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser.

Rapperswil-Jona: Streit; Lindström, Voisard; Guyaz, Fischer; Geyer, Berger; Nordgren, Roest, Reuille; Friedli, Burkhalter, Sirén; Debrunner, Tschuor, Berglund; Voegele, Bütler, Hürlimann; Rizzello.

Bemerkungen: Davos ohne Reto von Arx (verletzt) und Della Rossa (geschont), Rapperswil-Jona ohne Parati, Raffainer und Svensson (alle verletzt). -- 23. Gerber mit Hirnerschütterung ausgeschieden.

Lugano - Fribourg 7:2 (1:0, 2:1, 4:1)

Resega. - 3719 Zuschauer. - SR Eichmann, Bürgi/Marti.

Tore: 16. Domenichelli (Nummelin, Randy Robitaille/Ausschluss Sandro Abplanalp) 1:0. 24. Collenberg (Snell) 1:1. 31. Thoresen (Conne) 2:1. 32. Thoresen (Chiesa, Nummelin) 3:1. 44. Paterlini (Domenichelli, Randy Robaitaille/Ausschluss Laurent Meunier) 4:1. 47. Romy (Thoresen, Conne) 5:1. 48. Collenberg (Sandro Abplanalp, Reist) 5:2. 51. Romy (Thoresen, Nummelin) 6:2. 60. Paterlini (Randy Robitaille) 7:2.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg.

PostFinance-Topskorer: Julien Vauclair; Jeannin.

Lugano: Aebischer; Hänni, Helbling; Julien Vauclair, Nodari; Nummelin, Chiesa; Kostovic, Romy, Thoresen; Domenichelli, Randy Robitaille, Jörg; Tristan Vauclair, Sannitz, Paterlini; Näser, Conne, Conte.

Fribourg: Caron; Birbaum, Heins; Snell, Reist; Marc Abplanalp, Ngoy; Neuenschwander, Meunier, Knöpfli; Botter, Jeannin, Sprunger; Lauper, Andrej Bykow, Benny Plüss; Collenberg, Montandon, Sandro Abplanalp.

Bemerkungen: Lugano ohne Hirschi, Romano Lemm (beide verletzt) und Pohl (überzähliger Ausländer), Fribourg ohne Chouinard, Mowers, Seydoux, Geoffrey Vauclair und Wirz (alle verletzt). -- Timeout Lugano (30.). - Lattenschuss Sprunger (26.).

Bern - Zug 5:3 (1:1, 2:1, 2:1).

PostFinance-Arena. - 15 521 Zuschauer. - SR Mandioni, Abegglen/Kaderli.

Tore: 14. Bärtschi (Roche, Dubé) 1:0. 18. Goren (Oppliger, Dupont) 1:1. 23. Fischer (Goren, Oppliger/Ausschluss Plüss) 1:2. 26. Chatelain (Pascal Berger) 2:2. 37. Roche (Daniel Meier, Trevor Meier) 3:2. 43. Reichert (Pascal Berger, Roche) 4:2. 47. Dupont (Di Pietro, Oppliger/Ausschluss Rytz) 4:3. 52. Bordeleau (Abid, Plüss) 5:3.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Zug.

PostFinance-Topskorer: Dubé; Di Pietro.

Bern: Bührer; Roche, Ziegler; Gerber, Furrer; Rytz, Josi; Kobach; Bärtschi, Dubé, Gamache; Abid, Plüss, Bordeleau; Pascal Berger, Chatelain, Reichert; Daniel Meier, Froidevaux, Trevor Meier.

Zug: Weibel; Dupont, Harrison; Diaz, Back; Dominic Meier, Maurer; Lüthi; Goren, Oppliger, Christen; Schnyder, Camichel, Casutt; Di Pietro, Fischer, Steinmann; Walser, Bucher, Bianchi.

Bemerkungen: Bern ohne Jobin und Rüthemann, Zug ohne Kress, McTavish, Sutter (alle verletzt) und Holden (gesperrt). -- Pfostenschüsse: 27. Fischer, 28. Steinmann.

Ambri - Servette 3:4 (1:2, 0:1, 2:1)

Valascia. - 4085 Zuschauer. - SR Kurmann, Kohler/Müller.

Tore: 12. (11:45) Naumenko (Westrum, Sonnenberg) 1:0. 13. (12:13) Breitbach (Ritchie, Déruns) 1:1. 16. Déruns (Goran Bezina) 1:2. 40. (39:28) Ritchie (Cadieux, Goran Bezina/Ausschluss Marghitola) 1:3. 48. Sonnenberg (Fabian Stephan/Ausschluss Gobbi) 2:3. 53. Kolnik (Aubin, Goran Bezina) 2:4. 56. Westrum (Duca) 3:4.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 plus 5 Minuten (Aubin) plus Spieldauer (Aubin) gegen Genève-Servette.

PostFinance-Topskorer: Westrum; Kolnik.

Ambri-Piotta: Bäumle; Naumenko, Mattioli; Bundi, Kutlak; Fabian Stephan, Marghitola; Horak; Sciaroni, Stirnimann, Demuth; Duca, Sonnenberg, Westrum; Corsin Camichel, Walker, Micheli; Schönenberger, Zanetti, Murovic; Grégory Christen.

Genève-Servette: Mona; Jonathan Mercier, Goran Bezina; Höhener, Breitbach; Gobbi, Schilt; Vukovic, Olivier Keller; Cadieux, Trachsler, Savary; Salmelainen, Ritchie, Déruns; Florian Conz, Aubin, Kolnik; Rivera, Augsburger, Fedulow.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Nicola Celio (krank), Gautschi, Bianchi (beide verletzt) und Clarke (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Vigier (gesperrt). - Timeout Genève-Servette (19.).

LIVE-TICKER

64. Biel gewinnt das Spiel! Thomas Nüssli trifft im Powerplay und sorgt damit für die Entscheidung. Eine unglaubliche Wende in diesem Spiel. Die SCL Tigers lagen im Derby mit 3:1 und 4:2 vorne, doch die Seeländer glichen mit zwei Treffern in der Schlussminute der regulären Spielzeit aus - und Nüsslis Treffer in der Verlängerung sorgte für die endgültige Wende.

63. Es gibt die erste Strafe in dieser Verlängerung. Langnaus Moser muss raus. Biel nun in Überzahl.

63. Gute Chance für die SCL Tigers, doch Biels Goalie Wegmüller hält dicht. Die Partie geht weiterhin hin und her.

62. In der Verlängerung geht es wieder etwas «gemächlicher» zu und her. Die letzten beiden Minuten der regulären Spielzeit haben viel Kraft und Nerven gekostet - bei beiden Teams.

61. Die Verlängerung beginnt. Es geht mit vier gegen vier Spielern weiter. Das nächste Tor entscheidet die Partie.

60. Es geht in die Verlängerung. Beide Teams haben einen Punkt auf sicher. Wer holt sich einen zweiten?

60. Biel gleicht aus! Himmelfarb enteilt der Langnauer Abwehr und überlistet Torhüter Schoder 15 Sekunden vor Schluss zum 4:4!

60. Das Tor zählt, Biel verkürzt erneut! Das Risiko hat sich bezahlt gemacht, den Torhüter erneut aus seinem Kasten zu nehmen. Fata heisst der Torschütze.

60. Biel wieder mit dem Anschlusstreffer - doch zählt er? Schiedsrichter Stricker konsultiert das Video.

60. Nein, die Rechnung geht nicht auf! Toms schiebt für Langnau zum 4:2 ins leere Tor ein.

60. Biel jetzt mit sechs Feldspielern. Torhüter Wegmüller musste seinen Kasten räumen. Geht die Rechnung auf?

59. Biel mit dem Anschlusstreffer! Truttmann kann für die Seeländer doch noch verkürzen. Der Aufsteiger gibt nicht auf.

59. Biel kann wohl nicht mehr reagieren. Trainer Ehlers versucht es noch mit einem Timeout.

57. Da ist das 3:1! Sandro Moggi verwertet einen unglücklichen Abpraller souverän. Das wird wohl die Vorentscheidung gewesen sein.

55. 3:1-Situation für die SCL Tigers! Doch die Langnauer scheitern an Biel-Goalie Wegmüller. Eine starke Parade!

54. Der EHCB macht Druck. Nüssli und Himmelfarb erarbeiten sich je eine gute Chance. Doch der Puck will nicht an Langnau-Goalie Schoder vorbei. Der Torhüter zeigt heute Abend eine sehr gute Partie.

52. Der Seeländer Denny Bärtschi holt eine Strafe heraus. Der Ex-Bieler Joël Fröhlicher muss in die Kühlbox.

50. Noch zehn Minuten zu spielen. Nach wie vor steht es 1:2 aus Sicht von Gastgeber Biel. Wollen die Seeländer das Spiel noch drehen, müssen sie zwei Gänge hochschalten. Die SCL Tigers ihrerseits müssen aufpassen, dass sie sich nicht zu sicher fühlen. Ein Ein-Tore-Vorsprung ist nichts - das hat schon so manche Eishockey-Partie gezeigt.

49. Gute Chance für die Emmentaler. Doch die beiden Moggi-Brüder scheitern an Goalie Wegmüller.

46. Tor für die SCL Tigers - oder doch nicht? Nein, der Treffer zählt nicht, der Stock des Torschützen war zu hoch.

46. Und gleich noch eine weitere Strafe für einen Bieler. Topskorer Himmelfarb mit einem deutlichen Stockschlag. Die Seeländer also mit einem Mann weniger.

45. Die Seeländer machen sich ihren Vorteil gleich selber zunichte. Ehrensperger muss ebenfalls wegen hohem Stock in die Kühlbox. Es geht mit vier gegen vier weiter.

45. Strafe gegen die SCL Tigers. Setzinger begeht einen hohen Stock in der offensiven Zone. Eine unnötige Strafe, die Biel Chancen zum Ausgleich ermöglichen könnte.

43. Gut zwei Minuten sind in diesem Schlussabschnitt gespielt. Anders als in den ersten beiden Dritteln hat Biel nicht gleich in den Startsekunden ein Tor kassiert.

41. Auf gehts ins dritte Drittel! Bringen die SCL Tigers den Vorsprung über die Runden? Oder kann Aufsteiger Biel einen Zacken zulegen und die Partie noch kehren?

40. Drittelspause. Die SCL Tigers führen mit 2:1 in diesem Berner Derby. Aufsteiger Biel muss nach dem Pausentee reagieren, ansonsten gehen die drei Punkte ins Emmental.

39. Nüssli prescht für die Bieler nach vorne. Das sieht vielversprechend aus. Doch er muss sich nach aussen abdrängen lassen. Das war nichts.

36. Konter für Biel. Ehrensperger kommt zum Abschluss. Doch sein Schuss ist zu halbherzig. Kein Problem für Goalie Schoder.

35. Langnau ist wieder komplett. Setzinger setzt sich gegen die Seeländer Verteidigung durch. Doch EHCB-Goalie Wegmüller ist zu stark.

33. Nach einer Minute kann Langnaus Spielmacher Jeff Toms befreien. Auch diese Aktion zeigt, wie wichtig der Spielmacher der letzten Saison für die Emmentaler ist.

33. Gute Chance für Biels Reber, Tigers-Goalie Schoder lässt abprallen. Fata verpasst die Scheibe nur knapp. Das war brenzlig.

33. Aufsteiger Biel nun in Überzahl - womöglich die Chance zum erneuten Ausgleich?

32. Nach einem fulminanten Start ins zweite Drittel haben die SCL Tigers wieder etwas an Fahrtwasser verloren. Die Partie beginnt, vor sich hin zu plätschern.

29. Gute Chance für die Langnauer. Murphy mit einem Distanzschuss. Doch Biel-Keeper Wegmüller hält dicht und lässt auch keinen Nachschuss zu.

28. Die SCL Tigers nun in Überzahl. Folgt nun das 3:1?

25. Der EHC Biel wirkt etwas gelähmt. Die SCL Tigers haben hingegen einen Gang zugelegt. Trainer Christian Weber wird wohl in der Drittelspause die richtigen Worte gefunden haben.

21. Wieder ein frühes Tor für die SCL Tigers! Diesmal ist es Rückkehrer Jeff Toms, der Biels Torhüter Marco Wegmüller eiskalt erwischt. Die Tiger führen wieder.

21. Weiter gehts. Kann sich nun die eine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil verschaffen?

20. Drittelspause im Bieler Eisstadion. Es steht - dem Spiel entsprechend - 1:1.

17. Das Spiel geht hin und her. Zuletzt die SCL Tigers mit zwei guten Chancen. Doch auch Biel macht kräftig Druck.

14. Gute Chance für Biels David Ling. Doch Langnaus Torhüter Schoder lässt sich nicht einschüchtern.

12. Die Strafe läuft aus Sicht der SCL Tigers ungenutzt ab.

10. Kaum haben die Seeländer ausgeglichen, befinden sie sich schon wieder in einer brenzligen Lage. Nach einem unnötigen Foul in der offensiven Zone müssen sie zu viert gegen fünf Langnauer antreten.

9. Biel gleicht aus! Der Aufsteiger ist zurück im Spiel. Fata verwertet einen Abpraller von Nüsslis Schuss von der blauen Linie souverän. SCL-Tigers-Goalie Schoder ist machtlos.

9. Die Seeländer machen Druck. Sie kommen zu guten Chancen, zweimal Hill und einmal Himmelfarb.

8. Dumme Strafe für die SCL Tigers. Die Emmentaler hatten sechs Spieler auf dem Eis. Dies gibt das nächste Powerplay für Biel.

8. Nächste Gelegenheit für Jeff Toms. Der Langnauer Spielmacher scheint nach seiner sechswöchigen Verletzungspause in alter Form zurück zu sein.

7. Die SCL Tigers sind wieder komplett und können nun 40 Sekunden lang in Überzahl agieren.

6. Schon gibt es die nächste Strafe: Biels Rico Fata muss in die Kühlbox. Es geht also mit vier gegen vier weiter.

6. Gute Chancen für den Aufsteiger. Zuerst versucht es Thomas Nüssli aus dem Hinterhalt, danach versuchen seine Teamkollegen die Scheibe ins Tor zu Stochern. Doch Tigers-Goalie Schoder hält dicht.

5. Das frühe Tor scheint Biel aufgerüttelt zu haben. Die Seeländer versuchen, das Spiel schnell zu gestalten. Jetzt gibt es auch für sie die erste Möglichkeit zum Powerplay.

2. Der Rückkehrer auf Langnauer Seite, Jeff Toms, setzt sich gut in Szene. Er hat schon dreimal aufs Tor geschossen.

2. Weiteres Ungemach für Biel: Die Seeländer müssen mit einem Mann weniger agieren.

1. Tor für die SCL Tigers! Bereits nach 40 Sekunden bringt Curtis Murphy die Gäste aus dem Emmental in Führung.

- Los gehts! Das Spiel läuft.

- Für die SCL Tigers steht heute zum ersten Mal seit sechs Wochen wieder Spielmacher Jeff Toms auf dem Eis. Er laborierte zuletzt an einer Adduktoren-Verletzung.

- Gleich geht es los. Der EHC Biel empfängt im kantonalen Derby die SCL Tigers.

Vor den Spielen

In der 12. NLA-Runde treffen heute Abend die Kantonsrivalen SCL Tigers und Biel aufeinander. Beide Teams brauchen unbedingt die volle Punktzahl, um sich soweit wie möglich dem Strich zu nähern - oder sogar unter die besten Acht vorzustossen. 20 Minuten Online berichtet ab 19.45 Uhr live.

Langnau fehlt nur wenig, um den Sprung über die magische Trennlinie zu schaffen. Die SCL Tigers belegen zurzeit mit 13 Punkten den 10. Rang - und sind damit punktgleich mit Ambri und Zug, die die beiden Plätze vor den Emmentalern belegen (je 10 Spiele). Aufsteiger und Gastgeber Biel liegt mit dem 11. Platz nur eine Position hinter den Tigern, hat allerdings zwei Zähler weniger auf dem Konto.

Eine spannende Ausgangslage also für die Partie, die heute Abend um 19.45 Uhr im Bieler Eisstadion angepfiffen wird. Die beiden Kantonsrivalen, die sich in den späten 70er- und den frühen 80er-Jahren Duelle auf höchstem Niveau geliefert hatten, werden sich mit Sicherheit nichts schenken. Die Partie bleibt bis zum Anfpfiff eine Wundertüte - die beiden Teams treffen zum ersten Mal in dieser Saison aufeinander.

(si/mon)

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