Aktualisiert 18.09.2014 03:25

USA

Aufstockung für Ebola-Hilfe bewilligt

Das US-Repräsentantenhaus hat für die Freigabe der von Präsident Barack Obama geforderten Finanzmittel gestimmt. Das Geld ist für die Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika bestimmt.

Zweite Erfolg für Obama: Nachdem das Repräsentantenhaus bereits die Bewaffnung der Syrischen Rebellen gut hiess, bewilligte die erste Kammer auch die zusätzlichen Mittel im Kampf gegen das Ebola-Virus. Die gesprochenen 88 Millionen Dollar sind Teil eines Haushaltsgesetzes, das die Kongresskammer am Mittwoch mit 319 zu 108 Stimmen verabschiedete.

Die Zustimmung des Senats steht noch aus und könnte am Donnerstag erfolgen. Obama hatte am Dienstag einen Aktionsplan gegen Ebola vorgestellt, der unter anderem die Entsendung von 3000 Militärangehörigen nach Westafrika vorsieht.

Geplant ist die Errichtung von 17 Behandlungszentren mit je 100 Betten für Ebola-Patienten. Ortskräfte sollen geschult werden, zudem soll ein Lazarett für an Ebola erkranktes medizinisches Personal entstehen. An 400'000 Familien in Liberia sollen Schutz- und Präventionspakete verteilt werden.

Das vom Repräsentantenhaus verabschiedete Ausgabengesetz sichert die Finanzierung der laufenden Regierungsgeschäfte über das Ende des Monats auslaufende Fiskaljahr 2014 hinaus bis zum 11. Dezember. Damit wird eine Haushaltskrise wie im Oktober vergangenen Jahres verhindert. Der Streit um das Budget wird somit auf die Zeit nach der Kongresswahl Anfang November vertagt. (sda)

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