Auftragskiller verweigerte Job - Knast
Aktualisiert

Auftragskiller verweigerte Job - Knast

Eine Engländerin engagierte einen Killer, um sich umbringen zu lassen. Der Auftragsmörder nahm das Geld, aber führte den Auftrag nicht aus. Die verhinderte Selbstmörderin verklagte ihn nun wegen Betrugs.

Die Engländerin Christine Ryder bezahlte Kevin Reeves umgerechnet 45000 Franken dafür, dass er ihrem Leben ein Ende setze, wenn sie sich deprimiert fühlt.

Zuerst versprach er Ryder, dass er einen Killer für sie finden würde, dann offerierte er ihr, dass er den Job selbst übernehmen würde.

Aber er behielt das Geld für seine Zwecke, ohne den Auftrag zu erfüllen. Deshalb verklagte ihn Frau Ryder wegen Vertragsbruchs.

Der vertragsbrüchige Killer hielt die Selbstmörderin immer wieder mit falschen, geradezu bizarren, Versprechungen bei der Stange. Einmal kündigte er ihr an, dass sie mittels einem «Drive by Shooting» ins Jenseits befördert werde. Kurz davor rief er sie an und sagte, dass er den Killer umbringen musste und die 45000 Franken nun dessen Witwe bekommen hätte.

Anstatt den Mord auszuführen, verprasste er das Geld mit seiner Ehefrau in den Ferien auf Teneriffa, wie die britische Zeitung «Times» berichtet.

Nun wurde der Nicht-Killer wegen Betrugs zu 15 Monaten Gefängnis und einem Schadenersatz von 4500 Franken verurteilt.

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