Aktualisiert 24.02.2014 13:14

Schumacher im Koma

Aufwachphase geht offenbar doch weiter

Seit 56 Tagen liegt Formel-1-Star Michael Schumacher im künstlichen Koma. Einen Bericht von «Focus», wonach die Aufwachphase abgebrochen worden sei, dementiert seine Managerin nun.

von
kko/jam

Vor wenigen Tagen besuchte Schumachers ehemaliger Ferrari-Teamkollege Felipe Massa den 45-Jährigen in der Intensivstation im Spital in Grenoble. Dort liegt Michael Schumacher seit seinem Skiunfall Ende Dezember 2013 im künstlichen Koma. «Er zeigte ein paar Reaktionen mit dem Mund», berichtete Massa. Er sei kein Arzt, aber für ihn habe es positiv ausgesehen, sagte Massa.

Diese Nachricht machte Hoffnung, dass der siebenfache Formel-1-Weltmeister langsam zu reagieren beginnt, nachdem Ende Januar die Aufwachphase eingeleitet wurde. Diese Hoffnung schien sich am Sonntag zu zerschlagen, schrieb doch das «Focus»-Magazin in seiner neusten Ausgabe, dass dieser Prozess nicht weit vorangekommen und vorläufig sogar abgebrochen worden sei. Auf welche Quellen sich das Nachrichtenmagazin dabei bezog, ist nicht ersichtlich.

Prompt folgte am Montag das Dementi. Via «Bild»-Zeitung liess Managerin Sabine Kehm verlauten, dass der «Focus»-Bericht nicht der Wahrheit entspreche. Der Prozess werde «unverändert» durchgeführt. «Diese Phase kann lange dauern, was zu unserem Bedauern offenbar zu vielen Fehlinterpretationen führt.»

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