Personalsorgen beim Leader - Aufwärm-Vorwürfe vor YB-Topspiel – FCZ-Trainer ärgert sich über U-21-Nati
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Personalsorgen beim LeaderAufwärm-Vorwürfe vor YB-Topspiel – FCZ-Trainer ärgert sich über U-21-Nati

Leader gegen Meister – am Samstagabend will der FCZ seinen YB-Fluch bezwingen. Die Personalsorgen bei FCZ-Trainer Breitenreiter sind aber gross.

von
Tobias Wedermann
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Leader FCZ trifft am Samstagabend im Topspiel mit Trainer André Breitenreiter auf YB.

Leader FCZ trifft am Samstagabend im Topspiel mit Trainer André Breitenreiter auf YB.

Andy Mueller/freshfocus
Das Team von Landsmann David Wagner sei in der Favoritenrolle. «Doch wir sind ungeschlagener Tabellenführer und wollen gewinnen», so Breitenreiter.

Das Team von Landsmann David Wagner sei in der Favoritenrolle. «Doch wir sind ungeschlagener Tabellenführer und wollen gewinnen», so Breitenreiter.

Urs Lindt/freshfocus
Der FCZ-Trainer muss mit einigen Ausfällen rechnen – besonders in der Innenverteidigung. Kryeziu ist gesperrt, Omeragic (im Bild) fraglich aufgrund einer Verletzung. 

Der FCZ-Trainer muss mit einigen Ausfällen rechnen – besonders in der Innenverteidigung. Kryeziu ist gesperrt, Omeragic (im Bild) fraglich aufgrund einer Verletzung.

Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

  • Seit 2014 hat der FCZ in der Liga nicht mehr gegen YB gewonnen.

  • FCZ-Trainer Breitenreiter will das ändern, muss aber wohl auf mehrere Stammkräfte verzichten.

  • Für die Verletzungen mitverantwortlich macht er das Training in der U-21-Nati.

Nach der Nati-Pause ist vor dem nächsten Super-League-Highlight. Am Samstagabend ist Leader FCZ zu Gast beim amtierenden Meister YB. «Wenn man schaut, was man in Bern an Möglichkeiten zur Verfügung hat, ist das um ein vielfaches mehr als bei uns», sagt FCZ-Trainer André Breitenreiter und schiebt die Favoritenrolle gleich mal zu YB – trotz aktuell acht Punkten Vorsprung in der Tabelle. «Wir müssen uns aber auch nicht klein machen, wir sind ungeschlagener Tabellenführer und haben bisher überzeugend gespielt in der Saison», so der Deutsche weiter.

FCZ trainiert extra bei der Fifa auf Kunstrasen

Ein neues Erlebnis für Breitenreiter? Ein Ligaspiel auf Kunstrasen. «Klar ist das ein Vorteil, es verändert das Spiel. Ich kenne den Kunstrasen nur aus dem Training im Winter, wenn die Plätze sonst gefroren sind», so der 47-Jährige. Deshalb trainiere man am Donnerstag und Freitag auf dem Kunstrasen der Fifa auf dem Zürichberg.

Am 3. August 2014 hat der FC Zürich zum letzten Mal gegen YB gewonnen in der Liga, der letzte Punktgewinn liegt ebenfalls fast drei Jahre zurück. Immerhin konnte der FCZ 2018 den Cupfinal in Bern gegen YB gewinnen. Trotz der Aussenseiterrolle, wollen Breitenreiter und sein Team diesen YB-Fluch beenden. «Wir wollen gewinnen – wie jedes Spiel.» Dafür muss der Trainer der Zürcher aber womöglich in die Trickkiste greifen bei der Aufstellung. Antonio Marchesano ist angeschlagen, Bledian Krasniqi fällt wohl verletzungsbedingt definitiv aus und mit Mirlind Kryeziu (gesperrt) sowie Becir Omeragic (fraglich) könnten gleich mehrere Stammkräfte gegen den Meister ausfallen. Dafür könnten Neuzugang Ante Coric und Leader Blerim Dzemaili zu ihren ersten Einsatzminuten in dieser Saison kommen.

Breitenreiter ärgert sich über Warm-up bei U-21-Nati

André Breitenreiter ärgert sich besonders über zwei Verletzungen: «Krasniqi und Omeragic sind beide von der U-21-Nati abgereist, weil sie eine Muskelverletzung davongetragen haben.» Man sei auch mit dem Schweizerischen Fussballverband in Kontakt. «Da hätte das Warm-up-Programm sicherlich besser gestaltet werden können – es haben sich einige Spieler dort verletzt», stichelt der FCZ-Coach in Richtung U-21-Nati.

Beim Schweizerischen Fussballverband äussert man sich zum Warm-up-Vorwurf aus Zürich wie folgt: «Das sind Dinge, die wir erst intern und dann nötigenfalls mit dem FCZ besprechen werden. Alle Warm-ups, Trainings- und Regenerationsabläufe bei der U-21 entsprechen jederzeit den höchsten Standards.» Vor, während und nach den Zusammenzügen werde ein offener sowie enger Austausch mit den Clubs gepflegt.

In einer früheren Version des Artikels, wurde fälschlicherweise Mirlind Kryeziu in einem Satz als U21-Spieler der Schweiz erwähnt. Wir entschuldigen uns für den Fehler.

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