Neuer Name: Aus Baselworld wird Houruniverse
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Neuer NameAus Baselworld wird Houruniverse

Das Nachfolgeformat der Baselworld heisst Houruniverse. Es soll eine ganzjährig verfügbare Plattform für die Uhre- und Schmuckbranche sein.

von
Raphael Knecht
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Die Baselworld wird nicht weitergeführt. An ihre Stelle tritt Houruniverse.

Die Baselworld wird nicht weitergeführt. An ihre Stelle tritt Houruniverse.

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Es soll ein ganzjährig verfügbarer Treffpunkt geschaffen werden, auf dem Anbieter sowohl Geschäftspartner als auch Endkunden erreichen können.

Es soll ein ganzjährig verfügbarer Treffpunkt geschaffen werden, auf dem Anbieter sowohl Geschäftspartner als auch Endkunden erreichen können.

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Man habe mit Ausstellern, Besuchern und Vertretern der Branche intensive Gespräche geführt, um die Bedürfnisse und Möglichkeiten für ein neues Format zu evaluieren, erklärte die MCH am Donnerstag in einem Communiqué.

Man habe mit Ausstellern, Besuchern und Vertretern der Branche intensive Gespräche geführt, um die Bedürfnisse und Möglichkeiten für ein neues Format zu evaluieren, erklärte die MCH am Donnerstag in einem Communiqué.

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Darum gehts

  • Die angeschlagene Uhrenmesse Baselworld wird durch ein neues Format ersetzt.
  • Es wird Houruniverse heissen.
  • Für April ist ein erster Anlass geplant.

Die Messebetreiberin MCH Group hat ein erstes Konzept für ein Nachfolgeformat der berühmten Uhren- und Schmuckmesse Baselworld erarbeitet. Unter dem Namen Houruniverse soll ein ganzjährig verfügbarer Treffpunkt geschaffen werden, auf dem Anbieter sowohl Geschäftspartner als auch Endkunden erreichen können.

Man habe mit Ausstellern, Besuchern und Vertretern der Branche intensive Gespräche geführt, um die Bedürfnisse und Möglichkeiten für ein neues Format zu evaluieren, erklärte die MCH am Donnerstag in einem Communiqué. Ein erster physischer Live-Anlass ist für April 2021 geplant.

Die detaillierten Pläne für Houruniverse will MCH Ende August in Verbindung mit dem Start der Vermarktung vorstellen.

Baselworld

Angeschlagene Messe

Im Mai verkündete ein Sprecher der MCH Group, dass der Name Baselworld fallengelassen wird und man ein völlig neues Konzept verfolge. Zuerst war die diesjährige Ausgabe der Messe verschoben worden, dann wurde auch der Anlass auch für 2021 abgesagt. Marken wie Swatch, Rolex, Patek Philippe, Chopar, Chanel und Tudor hatten sich von der Baselworld abgewendet.

Einsprache gegen Einstieg von Murdoch

Der geplante Einstieg von James Murdoch bei der MCH Group könnte sich derweil durch die Einsprache eines Aktionärs zumindest verzögern. Erhard Lee von der Zürcher Vermögensverwaltung AMG wird nämlich bei der Übernahmekommission (UEK) eine Einsprache einreichen. Dadurch könnte die für den 3. August geplante Generalversammlung gefährdet sein.

«Es ist noch keine Einsprache eingereicht, aber es ist eine in Vorbereitung», erklärte Erhard Lee gegenüber der Nachrichtenagentur AWP und bestätigte damit eine Meldung der Tamedia-Zeitungen.

Die Einsprache beziehe sich auf die Gruppenbildung der öffentlichen Hand mit dem neuen Investor. «Wir verschliessen uns auch einer Kapitalerhöhung nicht stur», liess Lee verlauten. Die vorgeschlagenen Bedingungen seien jedoch inakzeptabel.

Generalversammlung Anfang August

Lee kontrolliert früheren Angaben zufolge über seine Fondsgesellschaft AMG 9,8 Prozent der MCH-Aktien. Bereits in der vergangenen Woche hatte er in der Presse den geplanten Einstieg von Murdochs Lupa Systems LCC kritisiert. MCH werde unterbewertet und die Anteile der Altaktionäre würden durch die geplante Kapitalerhöhung stark verwässert, lauteten seine Hauptkritikpunkte.

Die angeschlagene Messebetreiberin soll mit dem Murdoch-Einstieg finanziell saniert werden. Die Anteilseigner sollen an einer ausserordentlichen Generalversammlung am 3. August über mehrere Anträge des Verwaltungsrats für das Rettungskonzept abstimmen.

(SDA)

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