Aktualisiert 28.02.2011 13:24

«Paradise Lost»

Aus Mörderhaut wird ein Buch-Einband

Der Brite George Cudmore wurde 1830 als Mörder zum Tode verurteilt. Nach der Hinrichtung gelangte seine Haut in die Hände eines Buchhändlers. Dieser fertigte daraus, was er am besten konnte.

von
lue
Das mit Menschenhaut eingebundene Buch. Foto: «Daily Mail»

Das mit Menschenhaut eingebundene Buch. Foto: «Daily Mail»

Das Buch «Paradise Lost» («Das verlorene Paradies») wurde vom Briten John Milton geschrieben. Erschienen ist es 1667 (siehe Info-Box).

Von diesem Werk gibt es ein Exemplar, welches auf den ersten Blick ganz gewöhnlich aussieht. Doch bei genauerer Betrachtung dieser speziellen Ausgabe aus dem Jahr 1852 läuft es einem eiskalt über den Rücken. Denn der Einband besteht aus menschlicher Haut.

Laut dem «Daily Mail» stammt sie von einem gewissen George Cudmore, Rattenfänger von Beruf. Dieser wurde 1830 in Exeter, Devon, öffentlich erhängt, nachdem er für schuldig befunden worden war, seine Geliebte umgebracht zu haben. Das Gericht kam zum Schluss, dass Cudmore Sarah Dunn mit Arsen vergiftet hatte.

Die Haut in den Händen eines Buchhändlers

Zu jener Zeit war es üblich, die Toten - besonders wenn sie zu Lebzeiten mittellos waren - Ärzten zur Verfügung zu stellen. So wurde auch der Körper von Cudmon ins Spital von Devon und Exeter gebracht und dort im Namen der Wissenschaft seziert. Ein Stück von seiner Haut landete dabei bei einem gewissen Mr. W. Clifford, einem ortsansässigen Buchhändler.

Wie das geschah und warum Clifford das Werk von Milton damit einband, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben. Das makabre Werk jedenfalls wurde der «Westcountry Studies Library» in Exeter gestiftet und in der Bibliothek wird es nun ausgestellt.

Laut einem Mitarbeiter der Bibliothek sei dem Einband nicht anzusehen, woraus er bestehe. Man entdecke darauf weder Haare noch eine Brustwarze. Dies dürfte die einen Besucher enttäuschen, die anderen aber beruhigen.

«Paradise Lost» («Das verlorene Paradies») wurde von 1658 bis 1665 geschrieben und 1667 veröffentlicht. Es ist ein episches Gedicht in Blankversen, also mit Zeilen, die sich nicht reimen. Verfasst wurde das Buch vom englischen Dichter John Milton (9. Dezember 1608 bis 8. November 1674). Es war sein berühmtestes Werk. Was ihm allerdings auch nicht viel nützte, denn im Englischen Bürgerkrieg (1642 bis 1649) verlor er sein Vermögen und 1666 auch noch sein Haus beim grossen Brand von London (2. bis 5. September 1666). Ausserdem erblindete der Schriftsteller und sah sich am 27. April 1667 gezwungen, die Rechte an seinem Werk über das Ringen zwischen Himmel und Hölle, Gott und Teufel, zu verkaufen. Quelle: Wikipedia

«Paradise Lost» («Das verlorene Paradies») wurde von 1658 bis 1665 geschrieben und 1667 veröffentlicht. Es ist ein episches Gedicht in Blankversen, also mit Zeilen, die sich nicht reimen. Verfasst wurde das Buch vom englischen Dichter John Milton (9. Dezember 1608 bis 8. November 1674). Es war sein berühmtestes Werk. Was ihm allerdings auch nicht viel nützte, denn im Englischen Bürgerkrieg (1642 bis 1649) verlor er sein Vermögen und 1666 auch noch sein Haus beim grossen Brand von London (2. bis 5. September 1666). Ausserdem erblindete der Schriftsteller und sah sich am 27. April 1667 gezwungen, die Rechte an seinem Werk über das Ringen zwischen Himmel und Hölle, Gott und Teufel, zu verkaufen. Quelle: Wikipedia

«Paradise Lost» («Das verlorene Paradies») wurde von 1658 bis 1665 geschrieben und 1667 veröffentlicht. Es ist ein episches Gedicht in Blankversen, also mit Zeilen, die sich nicht reimen. Verfasst wurde das Buch vom englischen Dichter John Milton (9. Dezember 1608 bis 8. November 1674). Es war sein berühmtestes Werk. Was ihm allerdings auch nicht viel nützte, denn im Englischen Bürgerkrieg (1642 bis 1649) verlor er sein Vermögen und 1666 auch noch sein Haus beim grossen Brand von London (2. bis 5. September 1666). Ausserdem erblindete der Schriftsteller und sah sich am 27. April 1667 gezwungen, die Rechte an seinem Werk über das Ringen zwischen Himmel und Hölle, Gott und Teufel, zu verkaufen. Quelle: Wikipedia

Fehler gefunden?Jetzt melden.