Ups, gekündigt!: Aus Versehen 1300 Mitarbeiter entlassen
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Ups, gekündigt!Aus Versehen 1300 Mitarbeiter entlassen

Die fünftgrösste Versicherung der Welt sorgte mit einem «Rundschreiben» für Aufregung. Anstatt einem Mitarbeiter zu kündigen, erhielt eine ganze Abteilung den blauen Brief.

von
dsc
Im elektronischen Posteingang der Angestellten lauerte eine böse Überraschung.

Im elektronischen Posteingang der Angestellten lauerte eine böse Überraschung.

«Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen zu danken und wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft.» So lautet der letzte Satz eines Kündigungsschreibens, das für Spott und Hohn sorgt im Web. Betroffen ist der in Grossbritannien beheimatete Aviva-Konzern.

Der fünftgrössten Versicherungsgesellschaft der Welt, Aviva, ist ein Fehler unterlaufen, wie er einfach nicht passieren sollte. Per E-Mail wurden 1300 Mitarbeiter entlassen - dabei hätte es einen einzelnen Angestellten treffen sollen.

«Standard-Vorgehen»

Laut Bericht der britischen Tageszeitung «Telegraph» herrschte am vergangenen Freitag erst einmal betretenes Schweigen, als das Kündigungsschreiben eintraf. Die meisten Empfänger hätten aber sofort begriffen, dass es sich um einen Fehler handle. Einen technischen Fehler beim E-Mail-Versand. Dumm nur, dass zwei Tage vor dem Lapsus tatsächlich ein «Restrukturierungsplan» angekündigt worden war, inklusive Stellenstreichungen.

Die Personalabteilung habe schnell reagiert und eine Entschuldigung verschickt, heisst es im Bericht der Zeitung. Das Vorgehen an sich, sprich die Entlassung per E-Mail, sei von der HR-Abteilung hingegen verteidigt worden. Es handle sich um das Standard-Vorgehen bei Kündigungen, hiess es.

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