Aktualisiert 07.02.2011 11:37

Maxi Rodriguez

Aus zwei Metern das leere Tor nicht getroffen

2006 schoss Maxi Rodriguez eines der schönsten Tore der WM-Geschichte. Gegen Chelsea liessen die Skorerqualitäten des Liverpool-Flügels allerdings zu wünschen übrig.

von
pre

Den Ball ins leere Tor zu schieben, sollte für einen Fussball-Profi eigentlich die einfachste Sache der Welt sein. Doch wenn einem der Torjubel schon auf den Lippen liegt, dann beginnen manchmal die Nerven zu flattern. Auch bei Liverpools Maxi Rodriguez im Prestige-Duell gegen Chelsea.

Nach einer scharfen Hereingabe von Steven Gerrard verpasste der Argentinier in der 33. Minute das 1:0 auf äusserst fahrlässige Art und Weise. Aus zwei Metern traf er statt ins leere Tor nur die Querlatte. Rodriguez wäre wohl am liebsten im Erdboden versunken. Immerhin blieb sein fataler Fehlschuss ohne Folgen. Dank einem Treffer von Raúl Meireles in der 68. Minute gewannen die «Reds» doch noch mit 1:0.

Traumtor und Ausraster an der WM 2006

«Chancentod» Maxi Rodriguez kann aber auch anders. Bei der WM 2006 in Deutschland schoss er Argentinien in der Verlängerung gegen Mexiko mit einem Traumtor zum Sieg. Eine weite Flanke nahm der Mittelfeldspieler mit der Brust an und drosch die Kugel dann per Direktabnahme in die linke hohe Torecke. Ein absolutes Traumtor.

Nach der Niederlage gegen Deutschland im Viertelfinal zeigte sich der Argentinier dann aber von seiner hässlichen Seite. Nach dem Penalty-Out attackierte Rodriguez Bastian Schweinsteiger. Mit Anlauf hechtete er auf den Bayern-Spieler zu und versetzte ihm einen Faustschlag auf den Hinterkopf. Die Fifa bestrafte ihn für diese Aktion mit einer Busse von 5000 Franken und verhängte eine Sperre von zwei Spielen.

Rodriguez' Traumtor an der WM 2006

(Quelle: YouTube)

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