Sorgenbarometer: Ausbildung macht Jugendlichen zu schaffen
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SorgenbarometerAusbildung macht Jugendlichen zu schaffen

Der Leistungsdruck in der Ausbildung macht Schweizern zwischen 16 und 25 Jahren am meisten zu schaffen. Dies zeigt das erste Jugend-Sorgenbarometer.

Über die Hälfte nannte den Leistungsdruck in der Ausbildung und nervenaufreibende Prüfungen als Hauptsorge. Nicht überraschend beschäftigen Beziehungsprobleme, Geldmangel und Familiäres ebenfalls über ein Viertel der Jugendlichen.

Aber auch die Frage nach dem Lebenssinn, Niedergeschlagenheit, Langeweile, Konflikte unter Freunden, sowie der Leistungsdruck am Arbeitsplatz belasten viele. Deutlich wird, dass Gewalt, gesellschaftliche Probleme wie Ausländerfragen oder die Wirtschaftslage Jugendliche weniger beschäftigen als ihre persönlichen Herausforderungen.

Eltern, Partner und Freunde als Berater

Die Umfrage ergibt, dass Freunde und Eltern, Partner und Geschwister am meisten bei Sorgen angegangen werden. Auffällig: Schulprobleme besprechen Jugendliche meist nicht mit dem Lehrer, obwohl dort die kompetenteste Hilfe zu erwarten wäre.

Die Sorgenforscher nahmen auch die Nutzung von anonymen Beratungsangeboten in den Blick und suchten ihre Wertschätzung zu ermitteln. Sie sehen Beratung per Telefon und Mail als naheliegend an; Skype und MSN haben Potenzial; Facebook fällt dagegen ab.

Anonymisierte Beratungsangebote oder Beratungen vor Ort werden weniger oft kontaktiert als Eltern und Freunde. Bei besonders belastenden Problemen, bei Frust im familiären Umfeld oder Einsamkeit sind diese Beratungsdienste jedoch besonders wertvoll.

Das Sorgenbarometer haben Studierende der Fachhochschule Nordwestschweiz im Auftrag des Internetportals Lebenshilfe-net.ch erstellt. 1943 Jugendliche und junge Erwachsene aus der Deutschschweiz nahmen im Mai an der Online-Umfrage teil.

Detaillierte Studienresultate.

(Quelle: Livenet/rub) (sda)

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