Eitelkeit: Ausbrecherin wünscht sich neues Fahndungsfoto
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EitelkeitAusbrecherin wünscht sich neues Fahndungsfoto

Eine 18-jährige Australierin fand ihr Fahndungsbild äusserst unvorteilhaft. Deshalb bat sie die Polizei, es zu ersetzen.

von
vbi
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Amy Sharp gefällt sich auf dem rechten Foto besser. Deshalb bat sie die Polizei von Sydney, das Fahndungsfoto zu ersetzen.

Amy Sharp gefällt sich auf dem rechten Foto besser. Deshalb bat sie die Polizei von Sydney, das Fahndungsfoto zu ersetzen.

Screenshot Facebook/7 News Sydney
Mit diesem Foto suchte die Polizei nach der 18-jährigen Sharp. Sie brach aus dem Gefängnis aus, wo sie ihre Strafe wegen Hausfriedensbruch absass.

Mit diesem Foto suchte die Polizei nach der 18-jährigen Sharp. Sie brach aus dem Gefängnis aus, wo sie ihre Strafe wegen Hausfriedensbruch absass.

Screenshot Facebook/NSW Police
Auf Facebook kommentierte sie einen Artikel über ihre Flucht mit den Worten: «Können Sie vielleicht dieses Foto verwenden? Bitte und Danke, - Ihre Amy Sharp. xx»

Auf Facebook kommentierte sie einen Artikel über ihre Flucht mit den Worten: «Können Sie vielleicht dieses Foto verwenden? Bitte und Danke, - Ihre Amy Sharp. xx»

Screenshot Facebook/7 News Sydney

Viele Menschen sind eitel, besonders wenn es um ihre Bilder im Internet geht. So auch die Ausbrecherin Amy Sharp. Nachdem ihr die Flucht aus einem Gefängnis in Sydney gelungen war, bat sie die Polizei, das Fahndungsfoto auszutauschen.

Auf ihrer Facebook-Seite beschreibt sich Sharp als «Engel mit Aggressions-Problemen». Sie sass wegen Landfriedensbruch hinter Gittern.

«Können Sie vielleicht dieses Foto verwenden?»

Um Hinweise von der Bevölkerung zu erhalten, gab die örtliche Polizei eine Fahndungsmeldung heraus, mit zwei Fotos von Sharp im Gefängnisoutfit. Der australische Fernsehsender 7 News Sydney teilte die Bilder auf Facebook. Auch die 18-jährige Gesuchte sah den Beitrag und kommentierte ihn wie folgt: «Können Sie vielleicht dieses Foto verwenden? Bitte und Danke, – Ihre Amy Sharp. xx» Darunter postete sie ein Foto von sich.

Sharps Kommentar hat bereits über 60'000 Likes erhalten und wurde über 10'000-mal kommentiert. Ersetzt wurde das Foto dennoch nicht und Sharp nur wenig später verhaftet, wie «The Guardian» schreibt.

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