EU-Gesundheitsbehörde – «Ausbreitung der Omikron-Variante ist wahrscheinlich»
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EU-Gesundheitsbehörde «Ausbreitung der Omikron-Variante ist wahrscheinlich»

Die Krankheitsbekämpfungsbehörde der EU (ECDC) kommuniziert in einem am Freitagabend veröffentlichten Bericht, dass das Risiko einer Verbreitung der neuen Virusvariante B.1.1.529 in der EU und im europäischen Wirtschaftsraum «hoch bis sehr hoch» sei.

Die neu entdeckte Virusvariante B.1.1.529 gibt Anlass zur Sorge. 

Die neu entdeckte Virusvariante B.1.1.529 gibt Anlass zur Sorge.

NurPhoto via AFP

Darum gehts

  • Die neue Corona-Variante B.1.1.529 mit dem griechischen Namen Omikron löst weltweit Sorgen aus.

  • Omikron könnte nach Angaben von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen noch ansteckender sein als die Delta-Variante.

  • Die EU stuft die Variante als «besorgniserregend» ein und rechnet mit deren Ausbreitung in Europa.

Die EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde ECDC hält die Ausbreitung der zuerst in Südafrika entdeckten neuen Corona-Virusvariante Omikron in der EU für wahrscheinlich. Das Risiko einer Verbreitung des neuen Erregers in der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum sei «hoch bis sehr hoch», heisst es in einem am Freitagabend veröffentlichten Bericht der in Stockholm ansässigen Behörde.

Omikron könnte nach Angaben südafrikanischer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen wegen ungewöhnlich vieler Mutationen noch ansteckender sein als die derzeit grassierende Delta-Variante und die existierenden Impfstoffe weniger wirksam machen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stufte die Variante mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B.1.1.529 als «besorgniserregend» ein.

Erster Omikron-Fall in Belgien

Zahlreiche Länder, darunter auch die Schweiz, Deutschland und weitere Mitgliedstaaten der EU haben bereits den Flugverkehr mit Südafrika und weiteren Ländern der Region eingestellt. Allerdings meldete mit Belgien am Freitag bereits das erste EU-Land, dass eine Infektion mit Omikron bei einem Reisenden aus Afrika festgestellt worden sei. Auch in Botsuana, Hongkong und Israel wurden Fälle gemeldet.

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(AFP/sys)

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