Drei Flüchtige: Ausbruch aus dem Gefängnis Willisau
Aktualisiert

Drei FlüchtigeAusbruch aus dem Gefängnis Willisau

Drei Häftlinge im Gefängnis Willisau haben ihren Wärter überwältigt und dabei verletzt. Anschliessend konnten sie türmen.

von
20M
Veton Kastrati (links) war einer der drei Ausbrecher von Willisau.

Veton Kastrati (links) war einer der drei Ausbrecher von Willisau.

Kantonspolizei Luzern

Die drei Ausbrecher überwältigten am Sonntagabend einen Gefängnismitarbeiter und schlossen ihn in eine Zelle ein. Der Mann erlitt dabei mittelschwere Verletzungen. Bei den drei Insassen handle es sich um zwei Serben und einen Schweizer im Alter von 20 bis 35 Jahren, wie die Luzerner Strafuntersuchungsbehörden mitteilten. Die Ausbrecher seien gewalttätig und gefährlich.

Sie seien nach dem Nachtessen auf der Rückkehr in ihre Zellen gewesen, als sie den Gefängnismitarbeiter angriffen, wie Behördensprecher Simon Kopp auf Anfrage ausführte. Der Mann sei geknebelt und in eine Zelle eingeschlossen worden. Bei ihrem Ausbruch seien die Männer nicht bewaffnet gewesen.

Die drei Männer seien für verschiedenste Delikte im kleinen Willisauer Gefängnis gewesen. Es handle sich nicht um Schwerverbrecher, präzisierte Gefängnisdirektor Hanspeter Zihlmann.

Einer wäre im Mai freigekommen, einer war noch nicht verurteilt worden und der dritte hätte eine Therapie antreten sollen. Es sei das erste Mal, dass es in dem zehn Plätze fassenden Gefängnis zu einem Ausbruch gekommen sei, sagte Zihlmann weiter.

Zeugenaufruf der Luzerner Polizei

Bei den drei Flüchtigen handelt es sich um:

Teki Elshani – trägt Jeans (35 Jahre / Serbien / wohnhaft in Muri AG)

Mitat Cattuzzo – trägt Jeans (32 Jahre / Serbien / wohnhaft in Horw LU)

Veton Kastrati – trägt Jeans und schwarzes T-Shirt (20 Jahre / Schweiz / wohnhaft in Klingnau AG)

Die Polizei bittet um Vorsicht. Personen, welche die Entwichenen sehen oder antreffen, sind gebeten sich umgehend zu melden unter Tel. 041 248 81 17.

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