Zivilschutzanlage in Bern  – Ausbruch von Durchfall-Krankheit und Corona in Berner Ukraine-Unterkunft 

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Zivilschutzanlage in Bern Ausbruch von Durchfall-Krankheit und Corona in Berner Ukraine-Unterkunft 

Im Erstaufnahmezentrum für Geflüchtete aus der Ukraine sind mehrere Personen an einer Durchfallkrankheit und an Covid erkrankt. Risikopersonen wurden in andere Unterkünfte gebracht. 

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In der Zivilschutzanlage Mingerstrasse in Bern sind sieben Personen an Durchfall und zehn an Covid-19 erkrankt.

In der Zivilschutzanlage Mingerstrasse in Bern sind sieben Personen an Durchfall und zehn an Covid-19 erkrankt.

Tamedia AG/ Franziska Rothenbuehler
16 Risikopersonen wurden zu ihrem Schutz in andere Unterkünfte gebracht.

16 Risikopersonen wurden zu ihrem Schutz in andere Unterkünfte gebracht.

Tamedia AG/ Franziska Rothenbuehler
Gerade in grösseren Gruppen müsse auf eine strikte Hygiene und die weiterhin empfohlenen Corona-Schutzmassnahmen geachtet werden, mahnt die Gesundheitsdirektion.

Gerade in grösseren Gruppen müsse auf eine strikte Hygiene und die weiterhin empfohlenen Corona-Schutzmassnahmen geachtet werden, mahnt die Gesundheitsdirektion.

Tamedia AG / Franziska Rothenbuehler

Darum gehts

  • Im Berner Erstaufnahmezentrum für ukrainische Flüchtlinge haben sich mehrere Personen mit einer Durchfallkrankheit und mit Covid-19 angesteckt. 

  • 16 Risikopersonen wurden zu ihrem Schutz in andere Unterkünfte gebracht.

  • Gerade in grösseren Gruppen müsse auf eine strikte Hygiene und die weiterhin empfohlenen Corona-Schutzmassnahmen geachtet werden, heisst es bei der Gesundheitsdirektion.

In der Zivilschutzanlage Mingerstrasse, dem Erstaufnahmezentrum auf der Berner Allmend für Geflüchtete aus der Ukraine, wurde der Ausbruch einer Durchfallkrankheit und von Covid-19-Infektionen festgestellt. Nach aktuellem Wissensstand betroffen sind sieben (Durchfall) beziehungsweise zehn (Covid) Personen. «Da es sich bei beiden Infektionen um sehr ansteckende Krankheiten handelt, ist nicht auszuschliessen, dass sich weitere Personen angesteckt haben», sagte Gundekar Giebel von der Berner Gesundheitsdirektion am Sonntag zu 20 Minuten. 

Der kantonsärztliche Dienst hat am Samstag eine Triage vorgenommen und 16 potenzielle Risikopersonen, bei denen ein schwerer Krankheitsverlauf nicht ausgeschlossen werden kann, identifiziert und in andere Unterkünfte gebracht. Den Personen sei aber klar kommuniziert worden, dass die Verlegung freiwillig sei und keine Familien getrennt würden, betont Giebel: «Die Massnahme wurde sehr gut akzeptiert und die Personen haben sich dafür bedankt.»

In der Zivilschutzanlage Mingerstrasse sind zeitweise bis zu 400 Menschen für durchschnittlich zwei bis vier Tage untergebracht, bevor die definitive Zuteilung einer Unterkunft erfolgt. Wo viele Personen zusammen wohnen, schlafen und sich Sanitäranlagen teilen, verbreiten sich Infektionen schneller. Auf diese Problematik weise man die Bewohnerinnen und Bewohner seit Beginn der Unterbringung hin, sagt Giebel. Eine strikte Hygiene und das Einhalten der weiterhin empfohlenen Covid-19-Schutzmassnahmen seien sehr wichtig. Die Anlagen würden zudem häufig gereinigt.

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BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.chRatgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(sul)

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