Partys in Luzern: Ausgang: Mehr Toleranz und mehr Repression
Aktualisiert

Partys in LuzernAusgang: Mehr Toleranz und mehr Repression

Das Luzerner Nachtleben floriert – Stadt und Kanton wollen die negativen Auswirkungen eindämmen. Nun wird gemeinsam eine Strategie erarbeitet.

von
Mirjam Boss
In Luzern soll es nicht noch mehr Partys geben.

In Luzern soll es nicht noch mehr Partys geben.

Party, Lärm und Güsel: Der öffentliche Raum wird immer mehr und intensiver genutzt. «Das Luzerner Nachtleben ist aber grundsätzlich sicher», sagt Stadtrat Adrian Borgula.

In der «Strategie Nachtleben und öffentlicher Raum» erarbeiten und prüfen Stadt und Kanton Massnahmen, um dies beizubehalten. Nach dem Motto Qualität statt Quantität sind sich die Regierungen einig, «dass das Nachtleben nicht weiter zunehmen, sondern auf dem heutigen Stand gehalten werden soll», wie die Stadt am Montag mitteilte.

Neues Projekt: City Plus

Gleichzeitig wollen Stadt und Kanton die Qualität des Nachtlebens verbessern: etwa durch engere Zusammenarbeit mit Betreibern. Auch soll die Zusammenarbeit mit sozialen Institutionen ausgebaut werden. Geltende Regeln sollen klar kommuniziert und durchgesetzt werden: «Bei Bedarf wird punktuell mehr Repression oder mehr Toleranz notwendig sein», teilte die Stadt mit.

In dieser Strategie spielt auch die Polizei eine Rolle: Im Sommer beginnt das Projekt «City Plus». Diese neue Einsatztruppe soll zur Erhöhung der subjektiven und objektiven Sicherheit beitragen. Eine Personalaufstockung ist dabei nicht beplant. Die Luzerner Regierungsrätin Yvonne Schärli sagt zum neuen Projekt «City Plus»: «Ziel ist es, die Auswirkungen der 24-Stunden-Gesellschaft noch besser meistern zu können.»

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