USA: Ausgepokert
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USAAusgepokert

Die US-Bundespolizei FBI hat die Domain-Namen von Full Tilt Poker, PokerStars, Absolute Poker und UB.com beschlagnahmt und Manager verhaftet. Sie sollen illegal Milliarden eingenommen haben.

von
rub
Diese Mitteilung des FBI erschien am Samstagmorgen, wenn man pokerstars.com, fulltiltpoker.com und ub.com angewählte. Absolutpoker.com konnte nicht errreicht werden.

Diese Mitteilung des FBI erschien am Samstagmorgen, wenn man pokerstars.com, fulltiltpoker.com und ub.com angewählte. Absolutpoker.com konnte nicht errreicht werden.

In der Nacht auf Samstag hat das FBI in einer konzertierten Aktion zugeschlagen: Full Tilt Poker, PokerStars, Absolute Poker und UB.com sind seither nicht mehr erreichbar. Das US-Justizministerium hat die grossen der Branche wegen Geldwäsche, illegalem Glücksspiel und Benkbetrug angeklagt, berichtet das Online-Portal pokernews.com und andere Medien.

Das FBI ermittle gegen elf Personen, zwei seien verhaftet worden. Alle andern befinden sich gemäss pokerworld24.com ausser Landes. Den Angeklagten wird vorgeworfen, Milliarden Dollars an illegalen Geldern einkassiert zu haben. Die Behörden sperrten demnach 75 Bankkonten. Laut Anklageschrift sollen sie auch das Geld ausländischer Unternehmen gewaschen haben. Seit 2006 ist Geldspiel in den USA illegal.

In Europa geht das Spiel weiter

PokerStars versicherte in einer Stellungnahme, die Gelder ihrer Kunden seien nicht in Gefahr. Ausserhalb der USA gehe das Spiel wie bis anhin weiter. Die Seite ist nun unter pokerstars.eu erreichbar. Auch Full Tilt und PokerStars teilten mit, dass der Online Poker ausserhalb der USA weitergehe.

Zur Zeit herrscht dennoch Unsicherheit darüber, ob und wann Auszahlungen vorgenommen werden können. Einige US-Spieler können laut pokerworld24 zur Zeit nicht zahlen. Es könnte Wochen dauern, bis Gelder fliessen. Auch die Durchführung einiger grosser Online-Turniere ist ungewiss.

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