Aktualisiert 19.10.2012 15:49

Ein perfekter EinstandAusgerechnet Vogel ist das Mass aller Dinge

Murat Yakin steht vor dem Debüt als FCB-Coach. Statistisch gesehen müsste er in Luzern gewinnen. Von einem Traumstart, wie ihn Heiko Vogel mit Basel hinlegte, darf Yakin aber vorerst nur träumen.

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Von Heiko Vogel zu Murat Yakin – es war bereits der vierte Trainerwechsel der Saison 2012/13. Kommenden Sonntag debütiert Yakin als FCB-Coach. Ausgerechnet bei seinem Ex-Verein Luzern. Statistisch betrachtet, muss Yakin sein Startspiel gewinnen. Ausser beim inferioren Servette kehrten die neuen Besen zu Beginn gut.

Am 20. August ersetzte Luzern Yakin durch Ryszard Komornicki. Dieser startete zunächst mit einem Sieg in der Europa-League-Quali gegen Genk (2:1) und einem 2:0-Auswärtserfolg in der Super League gegen Servette. Auch der Trainerwechsel in Sion, von Sébastien Fournier zu Michel Decastel, begann mit Siegen: Zunächst ein 1:0 im Cup gegen Richemond und danach ein 2:1 in der Meisterschaft gegen Thun. Aus der Reihe tanzt einzig Servette. Nach dem Wechsel von João Alves zu Sébastien Fournier setzte es zwei weitere Niederlagen ab: 1:2 im Cup gegen Cham und 0:2 in der Super League gegen St. Gallen.

Vogels eindrückliche Startbilanz: 3 Spiele, 3 Siege, 9 Punkte

Vor der aktuellen Saison konnten die Trainer von einer solchen Startbilanz nur träumen. 25-mal haben die Super-League-Klubs seit der Saison 2010/11 ihren Coach gewechselt. Lediglich zehnmal konnte der neue Mann an der Seitenlinie das erste Spiel gewinnen. Durchschnittlich hatten die Teams nach jeweils drei Spielen vier Punkte auf dem Konto.

Auch Yakin hat in der Schweiz vor seinem Wechsel zum FC Basel schon zweimal einen neuen Job angetreten. 2010 beim FC Thun und zu Beginn der Saison 2011/12 beim FC Luzern. Vor allem seine Startbilanz in der Innerschweiz kann sich sehen lassen. Beim FCL ergatterte er in den ersten drei Spielen sieben Zähler, in Thun waren es deren fünf. Ob er dies beim dritten Debüt mit dem FCB toppen kann, wird sich zeigen.

3 Spiele, 3 Siege: Diese fantastische Startbilanz schaffte in den vergangenen zwei Jahren nur ein Trainer: Heiko Vogel beim FC Basel nach dem Abgang von Thorsten Fink zum HSV.

Wie gut sich die anderen Trainer zu Beginn bei ihrem neuen Arbeitgeber geschlagen haben, sehen Sie in der Bildstrecke oben.

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