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Aushilfs-Mama für verwaiste Igel

«Alle drei Stunden muss ich die kleinen Igelchen schöppele», sagt Erika Siegenthaler. Die ehemalige SVP-Grossrätin und Geschäftsführerin der Schweizer Wildstation in Utzenstorf hat acht junge Igel-Waisen bei sich zu Hause aufgenommen.

«In der Wildstation betreuen wir zurzeit rund 30 kranke und geschwächte Igel», sagt Siegenthaler. Die Tiere hätten vor allem unter den Wetterkapriolen in diesem Sommer gelitten.

Damit sich die knapp drei Wochen alten Jungtiere nicht mit Krankheiten anstecken, wurde Siegenthaler kurzerhand zum Igelmami. «Die Igelchen erhalten Welpenmilchpulver, das ich mit Fencheltee anrühre», sagt die ehemalige politische Hardlinerin. Bis die Kleinen rund 400 bis 500 Gramm wiegen, bleiben sie nun bei ihrer temporären Igelmama. Im Herbst sollten sie dann wieder ausgewildert werden können.

(meo)

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