Start-ups: Ausländer gründen vier von zehn Firmen
Aktualisiert

Start-upsAusländer gründen vier von zehn Firmen

Im Jahr 2000 wurden erst 22 Prozent der Firmen in der Schweiz von Ausländern gegründet. Unterdessen beträgt der Anteil satte 40 Prozent.

von
whr
Ausländer gründen vor allem im Hightech-Umfeld Firmen. (colourbox.com)

Ausländer gründen vor allem im Hightech-Umfeld Firmen. (colourbox.com)

Die Schweiz ist Innovationsweltmeister. Das verdankt das Land auch den Ausländern. Hinter vier von zehn Firmenneugründungen stehen Nicht-Schweizer. Das zeigen Zahlen, die der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B für das SRF-Wirtschaftsmagazin «ECO» berechnet hat. Seit dem Jahr 2000 ist der Anteil der Ausländer, die Unternehmen gründeten, von 22 auf 40 Prozent gestiegen, während ihr Anteil an der Bevölkerung lediglich von 20 auf 23 Prozent zunahm.

Migranten zeigten grundsätzlich eine höhere Bereitschaft, eine Firmengründung zu wagen. Das belegten mehrere Untersuchungen, sagt Beat Schillig vom St. Galler Institut für Jungunternehmen IFJ zu «ECO». «Zudem haben wir an den Hochschulen einen extremen Start-up-Boom beobachtet, vor allem im Hightech-Umfeld: 75 Prozent der Start-ups in diesem Umfeld werden von Ausländern gegründet.»

Mit 7 Prozent Neugründungen stehen die Deutschen in der Schweiz derzeit an der Spitze der Ausländer. Gefolgt von Italien (6%), Ex-Jugoslawien (5%) und Frankreich (4%).

«ECO», Montag, 16. September 22.25 Uhr, SRF 1

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