Auslandschweizer wieder leer ausgegangen
Aktualisiert

Auslandschweizer wieder leer ausgegangen

Die Auslandschweizer sind bei den Nationalratswahlen erneut leer ausgegangen.

Trotz der Rekordzahl von 15 Kandidaten schaffte niemand aus der Fünften Schweiz den Sprung in die Grosse Kammer.

Auch die Strategie der SVP, die im Baselbiet ein ganze Liste mit Auslandschweizern aufstellte, brachte keinen Erfolg. Der dortige Spitzenkandidat Rolf Schudel, ein Unternehmer aus Südafrika, dem auch seitens der Auslandschweizerorganisation am meisten Chancen eingeräumt wurden, erhielt lediglich 730 Stimmen. Er verfehlte das Ziel damit um über 20.000 Stimmen.

Seit die Auslandschweizer 1992 das briefliche Stimm- und Wahlrecht erhielten, sind rund 30 Kandidaten und Kandidatinnen gescheitert. Fast geschafft hätte es 1999 der SP-Kandidat Pierre-Alain Bolomey aus Brüssel. Ihm fehlten zur Wahl letztlich nur 2.000 Stimmen.

In der abgelaufenen Legislatur sassen mit dem Ehepaar Ruedi und Stephanie Baumann zwei Auslandschweizer im Rat, die jedoch noch nicht als solche gewählt worden waren und beide nicht mehr antraten. (dapd)

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