Aktualisiert 13.06.2017 08:02

Bill Cosby vor GerichtAussage verweigert – droht jetzt das Gefängnis?

Seit dem 5. Juni läuft der Prozess gegen Bill Cosby. Angeklagt ist der 79-Jährige wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs. 20 Minuten hält Sie auf dem neuesten Stand.

von
ysc
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Dienstag, 13. Juni: Der Prozess gegen Bill Cosby (79) hat bereits die zweite Woche im «Montgomery County Courthouse» erreicht. Seine Verteidigung habe gestern bloss einen Zeugen vernommen – nur sechs Minuten lang, schreibt CNN.com. Zum Vergleich: Die Gegenseite hat ganze fünf Tage lang den Fall dem Gericht geschildert.

Dienstag, 13. Juni: Der Prozess gegen Bill Cosby (79) hat bereits die zweite Woche im «Montgomery County Courthouse» erreicht. Seine Verteidigung habe gestern bloss einen Zeugen vernommen – nur sechs Minuten lang, schreibt CNN.com. Zum Vergleich: Die Gegenseite hat ganze fünf Tage lang den Fall dem Gericht geschildert.

epa/Tracie van Auken
Erstmals vor Gericht mit dabei: Bill Cosbys Frau Camille Cosby. Die 73-Jährige blieb bislang dem Prozess fern, angeblich aus Angst vor dem Medienrummel. Der Prozess spitzt sich zu; der Angeklagte verweigert seine Aussage bis zum Schluss. Der Richter, Steve O'Neill, habe ihn eindringlich gefragt, ob er sich den Konsequenzen bewusst sei – doch Cosby lehnte ab.

Erstmals vor Gericht mit dabei: Bill Cosbys Frau Camille Cosby. Die 73-Jährige blieb bislang dem Prozess fern, angeblich aus Angst vor dem Medienrummel. Der Prozess spitzt sich zu; der Angeklagte verweigert seine Aussage bis zum Schluss. Der Richter, Steve O'Neill, habe ihn eindringlich gefragt, ob er sich den Konsequenzen bewusst sei – doch Cosby lehnte ab.

AP/Matt Rourke
Cosby schwieg, dafür legte sich sein Anwalt, Brian McMonagle, beim Schluss-Plädoyer mächtig ins Zeug. Als «eiskalte Lügnerin» betitelte McMonagle das mutmassliche Opfer Andrea Constant. Letztere habe schlicht eine Affäre mit Cosby geführt und nach deren Ende Lügen verbreitet.

Cosby schwieg, dafür legte sich sein Anwalt, Brian McMonagle, beim Schluss-Plädoyer mächtig ins Zeug. Als «eiskalte Lügnerin» betitelte McMonagle das mutmassliche Opfer Andrea Constant. Letztere habe schlicht eine Affäre mit Cosby geführt und nach deren Ende Lügen verbreitet.

epa/Tracie van Auken

Einst war er ein gefeierter Comedy-Star. Doch vom Bild des früheren Fernseh-Helden ist nicht mehr viel übrig: 57 Frauen beschuldigen Bill Cosby, sie in den vergangenen Jahren sexuell missbraucht zu haben. Vor Gericht aussagen sollen aber nur zwei Zeuginnen.

Im schlimmsten Fall drohen Cosby zehn Jahre Gefängnis. Die Zeit hinter Gittern wäre nicht nur sein endgültiger TV-Todesstoss – er dürfte, so befürchten einige, diese Strafe auch physisch nicht überleben. 20 Minuten hält Sie über alle wichtigen News rund um den Prozess in der Bildstrecke auf dem Laufenden.

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