Mordanschlag in Basel: «Ausschliessen können wir einzig Terrorismus»
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Mordanschlag in Basel«Ausschliessen können wir einzig Terrorismus»

Ein Mann hat den Anschlag im Kleinbasel schwer verletzt überlebt. Dieser könne hoffentlich bald befragt werden, sagt Peter Gill von der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt.

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lha/lüs

Kriminalkommissär Peter Gill spricht über die Ermittlungen zum Doppelmord im Basler Café 56. (Video: lha)

Nach dem Mordanschlag im Café 56 im Kleinbasel vom Donnerstagabend sind die Täter noch immer auf der Flucht. Man habe noch keine konkreten Hinweise zu deren Aufenthaltsort, sagt Peter Gill, Kriminalkommissär bei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, zu 20 Minuten.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. «Wir haben eine Sonderkommission mit 30 Personen eingerichtet», sagt Gill. Noch keine Klarheit herrscht über das Tatmotiv. Gill: «Das Einzige, was wir ausschliessen können, ist ein terroristischer Hintergrund.»

Während zwei Männer, Albaner im Alter von 28 und 39 Jahren, an ihren Schussverletzungen starben, hat ein 24-jähriger Landsmann schwer verletzt überlebt. Gill: «Er ist mittlerweile über dem Berg. Wir hoffen, ihn bald befragen zu können.»

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Einer der getöteten Männer ist der 28-jährige M. B.*. Dies hat seine Familie gegenüber 20 Minuten bestätigt.

Einer der getöteten Männer ist der 28-jährige M. B.*. Dies hat seine Familie gegenüber 20 Minuten bestätigt.

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Grossaufgebot: Einsatzkräfte der Basler Polizei vor dem Café 56 am Donnerstagabend. (9. März 2017)

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Beat Kälin, newspictures
So sah es vor dem Café 56 einen Tag danach aus.

So sah es vor dem Café 56 einen Tag danach aus.

20 Minuten / lha

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