Aktualisiert 20.10.2011 23:36

Märkte Aussicht auf Euro-Rettung hilft Wall Street

Hoffnungen auf Bewegung in der Schuldenkrise haben die Wall Street am Donnerstag etwas gestützt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 11'541 Punkten aus dem Handel, nachdem er zuvor zwischen 11'391 und 11'581 Punkten geschwankt hatte.

Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,5 Prozent zu auf 1215 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor dagegen 0,2 Prozent auf 2598 Punkte.

Im frühen Geschäft hatten zunächst neue Sorgen über den Mangel an Fortschritten im Kampf gegen die Euro-Schuldenkrise die Kurse belastet. Die anhaltende Nervosität erhielt neue Nahrung durch Medienberichte über eine mögliche Verschiebung des EU-Krisengipfels am Wochenende.

Vor allem das Hickhack um die Ausgestaltung des Euro- Rettungsschirms EFSF zehrte an den Nerven der Anleger. Die Vertagung der Entscheidung über umfassende Schritte zur Krisenbekämpfung wog dann am US-Markt weniger schwer als die deutsch-französische Zusage, bis Mittwoch eine Lösung zu präsentieren.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,96 Milliarden Aktien den Besitzer. 1791 Werte legten zu, 1168 gaben nach und 108 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,04 Milliarden Aktien 1180 im Plus, 1273 im Minus und 129 unverändert. (sda)

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