Gluthitze: Australien schwitzt
Aktualisiert

GluthitzeAustralien schwitzt

Während wir frieren, bringt eine ungewohnte Hitzewelle die Australier arg ins Schwitzen. Mit 45,5 Grad Celsius wurden am Mittwoch in Adelaide die höchsten Temperaturen seit 70 Jahren gemessen.

Die ungewohnte Hitzewelle, die zur Zeit über Australien brütet, beschert den Menschen Ausnahmezustände: Die Eisenbahnschienen verbiegen sich wegen der Hitze und der Strom fällt aus wegen der vielen hochgefahrenen Klimaanlagen.

In Melbourne, wo die Tennisprofis gerade um den ersten Grand Slam der Saison spielen, war es 42 Grad heiss. Um in dieser Hitze bei den hohen körperlichen Anforderungen einen Kollaps zu verhindern, wurde das Viertelfinale der Damen unterbrochen, um das Dach zu schliessen und den Spielerinnen etwas Schatten zu spenden.

Dutzende von Zügen fielen aus, weil sich die Eisenbahnschienen in der Hitze gefährlich stark verbogen. Auf dem Bahnhof von Adelaide verteilten Bahnmitarbeiter Wasserflaschen an die Wartenden.

Ausserdem kam es in manchen Regionen zu Stromausfällen, weil unzählige Leute ihre Klimaanlagen derart hochfuhren, dass das gesamte Stromnetz zusammenbrach. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, trotz der Hitze sparsam zu kühlen. Meteorologen prophezeiten, dass vor Ende der Woche keine Besserung zu erwarten sei.

In den Schulen wurden bereits Hitzeferien ausgerufen und die meisten Arbeiter blieben zu Hause. Die beste Möglichkeit sich abzukühlen bietet folglich ein Ausflug an den Strand und ein Sprung ins kühle Wasser.

Leider bringt die Hitzewelle auch Buschbrände und Explosionen mit sich. Besonders ältere Menschen fallen den hohen Temperaturen zum Opfer. Am Freitag starben in Südaustralien 19 Menschen den Hitzetod.

Kehrseite: Die katastrophalen Auswirkungen

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(Quelle: AP Video)

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