Aktualisiert 05.03.2008 18:07

Australien sprengt Kinderschänderring - Spuren nach Europa

Die australische Polizei hat einen Ring von Kinderschändern gesprengt, der bis nach Deutschland, Grossbritannien und die USA reichte.

Es seien in mehreren Ländern Razzien unternommen und insgesamt 22 Menschen festgenommen worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Mehr als 40 Kinder seien vor einem weiteren Missbrauch gerettet worden.

Die verdeckten Ermittlungen unter dem Decknamen «Operation Achilles» seien der bislang umfangreichste internationale Einsatz gegen Kindesmissbrauch, sagte Kriminalkommissar Peter Crawford, der die Gruppe leitete. Der Einsatz dauerte mehr als zwei Jahre und war mit der US-Bundespolizei FBI abgestimmt.

Den Angaben zufolge wurden in 19 Staaten rund 2500 Kunden festgestellt. Tausende Computer, Videos und Fotografien seien beschlagnahmt und mehr als eine Million Dateien und Bilder gefunden worden.

Die Polizei schloss zudem vier kommerziell betriebene Internetseiten, auf denen Sex mit Kindern angeboten wurden. In diesem Zusammenhang seien mehr als hundert Menschen unter dem Vorwurf festgenommen worden, mit Material dazu Geschäfte gemacht zu haben.

(sda)

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