Peinliches Interview: Australiens Sarah Palin wirft den Bettel hin
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Peinliches InterviewAustraliens Sarah Palin wirft den Bettel hin

Es war eine kurze Karriere: Stephanie Banister wollte ins australische Parlament. Nach einem Interview, in dem sie den Islam als Land bezeichnet, zieht sie ihre Kandidatur zurück.

von
rey

Das Video mit ihrem peinlichen Interview ging um die Welt. Jetzt hat Stephanie Banister ihre Kandidatur fürs australische Parlament zurückgezogen. Die 27-Jährige hatte in einem Fernsehinterview erklärt: Sie lehne «Islam nicht als Land ab», doch wolle sie deren Gesetze nicht in Australien angewandt sehen.

Die Kandidatin der ausländerfeindlichen One Nation Partei machte die Sache anschliessend nicht besser, als sie meinte, nur zwei Prozent der Australier glaubten an «haram» - wobei sei eigentlich das heilige Buch der Muslime, den Koran, meinte.

Schliesslich sorgten auch ihre Bemerkungen für Verwunderung, als sie erklärte, sie unterstützte koscheres Essen für Juden. «Juden sind nicht unter haram. Sie haben ihre eigene Religion, die Jesus Christus folgt», sagte Banister dem Sender Seven Network.

Im Internet provozierten die Aufnahmen spöttische Kommentare und brachten ihr den Beinamen «Australiens Sarah Palin» ein. Palin war 2008 für die US-Republikaner als Vizepräsidentschaftskandidatin angetreten und hatte mit einer Reihe peinlicher Äusserungen für Spott gesorgt. (rey/sda)

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