Antalya: Auto-Explosion in Ferienort in Türkei
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AntalyaAuto-Explosion in Ferienort in Türkei

Bei einer heftigen Explosion in Antalya sind mindestens zehn Menschen verletzt worden. Ob es sich um einen Terroranschlag handelt, ist noch unklar.

von
ij
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Eine starke Explosion hat den türkischen Ferienort Antalya erschüttert.

Eine starke Explosion hat den türkischen Ferienort Antalya erschüttert.

Keystone/DHA via AP
Von der Detonation eines Autos auf dem Parkplatz der Handelskammer der Stadt sind laut offiziellen Angaben zehn bis zwölf Menschen verletzt worden.

Von der Detonation eines Autos auf dem Parkplatz der Handelskammer der Stadt sind laut offiziellen Angaben zehn bis zwölf Menschen verletzt worden.

Keystone/IHA via AP
Es sei noch zu früh von «Terrorismus» zu sprechen, sagte der Bürgermeister Menderes Türel.

Es sei noch zu früh von «Terrorismus» zu sprechen, sagte der Bürgermeister Menderes Türel.

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Eine starke Explosion hat den türkischen Ferienort Antalya erschüttert. Von der Detonation eines Autos auf dem Parkplatz der Handelskammer der Stadt seien zehn bis zwölf Menschen leicht verletzt worden, sagte Antalyas Bürgermeister, Menderes Türel, dem Fernsehsender NTV. Sie seien von Glassplittern getroffen worden. Mehrere Krankenwagen waren am Ort der Explosion. Ob es sich um einen Anschlag oder eine Gasexplosion handelte, blieb unklar.

Ein Gericht in Antalya verhängte kurz nach der Detonation eine Nachrichtensperre, was in der Türkei in der Regel nach Anschlägen geschieht. Das Gericht begründete die Nachrichtensperre wie üblich mit der nationalen Sicherheit.

Gas-Auto explodiert?

Türel sagte nach der Explosion laut DHA, niemand schwebe in Lebensgefahr. Der Sender CNN Türk berichtete unter Berufung auf die Handelskammer, ein mit Gas betriebenes Auto könnte explodiert sein. Zu der Explosion kam es auf dem Parkplatz der Industrie- und Handelskammer in Antalya. Auf Fotos vom Ort der Explosion war ein völlig zerstörtes Auto zu sehen.

Es sei noch «zu früh», von einem «Terroranschlag» zu sprechen, sagte Türel. In diesem Jahr gab es in der Türkei mehrere tödliche Anschläge, die als gezielte Angriffe der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) auf den türkischen Tourismus gelten.

Raketenangriff als Racheakt

In der vergangenen Woche war es an der Küste der Touristenregion Antalya zu einem Raketenangriff gekommen, bei dem Medienberichten zufolge keine Menschen zu Schaden kamen.

Zu dem Angriff bekannte sich die Terrororganisation TAK, eine Splittergruppe der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. Die TAK sprach von einem Racheakt für drei ihrer Kämpfer, die zuvor getötet worden seien. Auch nach dem Raketenangriff verhängte ein Gericht eine Nachrichtensperre. Die TAK hat Anschläge auch in Touristenregionen angedroht.

Besucherzahlen brechen ein

Zahlreiche Terroranschläge und der Putschversuch von Mitte Juli haben zu einem Einbruch der Besucherzahlen in der Türkei geführt. Insgesamt kamen im August fast 38 Prozent weniger Ausländer als im Vorjahresmonat ins Land.

Im Januar wurden bei einem Selbstmordanschlag in Istanbul zwölf deutsche Touristen getötet. Im März riss ein Selbstmordattentäter auf einer beliebten Istanbuler Einkaufsstrasse vier ausländische Touristen mit in den Tod. Im Juni starben bei einem Selbstmordattentat im Istanbuler Atatürk-Flughafen 47 Menschen, darunter 13 Ausländer. (ij/sda/afp)

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