Marbella, Spanien - Auto rast im Zickzack-Kurs in Fussgänger – mehrere Schwerverletzte
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Marbella, SpanienAuto rast im Zickzack-Kurs in Fussgänger – mehrere Schwerverletzte

In Marbella im Süden Spaniens ist ein Autofahrer am Montag in eine Passanten-Zone voller Cafés und Restaurants gerast. Er verletzte dabei mehrere Menschen schwer. Die Polizei nahm den Fahrer fest.

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In Marbella ist ein Mann mit seinem Auto in eine Menschenmenge gerast.

In Marbella ist ein Mann mit seinem Auto in eine Menschenmenge gerast.

Twitter/@2coffeelater
Er verletzte dabei mehrere Menschen schwer.

Er verletzte dabei mehrere Menschen schwer.

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Die Polizei verhaftete den Fahrer.

Die Polizei verhaftete den Fahrer.

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Darum gehts

  • Am Montagnachmittag raste ein Mann mit seinem Auto in eine Fussgänger-Zone.

  • Er überfuhr mehrere Menschen, die teils schwer verletzt wurden.

  • Die Polizei nahm den Fahrer, ein 30-jähriger Spanier, fest.

Ein Auto ist am Montag im südspanischen Marbella in eine Fussgängerzone voller Cafés und Restaurants gerast. Mehrere Menschen seien dabei verletzt worden, einige schwer, teilte die Polizei mit. Gemäss Informationen der spanischen Zeitung «La Vanguardia» sind neun Personen verletzt, eine Frau soll sich schwere Verletzungen zugezogen haben.

Der Mann soll in die Avenida Miguel Cano gerast sein und habe dort mehrere Personen umgefahren, bis er mit seinem Auto in eine Terasse einer Bar prallte und zum Stillstand kam. Auf Aufnahmen, die auf Twitter kursieren, ist zu sehen, wie der Fahrer nach der Kollision bei Bewusstsein ist und mit Passanten diskutiert. Gemäss Informationen von «La Vanguardia» handelt es sich um einen 30-jährigen Spanier. Die Behörden schlossen ein terroristisches Motiv aus.

Ein Autofahrer raste in Marbella in Fussgänger. Die Behörden schlossen ein terroristisches Motiv aus.

«Fegte alles weg»

Beamte hätten die Person am Steuer festgenommen und hätten Ermittlungen aufgenommen. Im Internet kursierten Videos von dem Vorfall auf einer der Hauptstrassen des Ferienorts an der Küste: zu sehen sind Krankenwagen und Polizisten, während Kellner aufräumen oder auf dem Boden liegenden Menschen helfen.

Der Vorfall habe sich um die Nachmittagszeit zugetragen, als in der Gegend viele Gäste ihre Mahlzeiten eingenommen hätten, sagte Raúl Morote, dessen Familie etliche Lokale auf der Strasse besitzt. «Das Auto fuhr im Zickzack und fegte alles weg», sagte er im Gespräch der Nachrichtenagentur AP. Rund ein Dutzend Menschen seien vor Ort von Einsatzkräften unterstützt worden, viele hätten blutverschmierte Beine gehabt.

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Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(dpa/her)

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