Handänderungen: Auto-Occasionsmarkt trotzt der Krise

Aktualisiert

HandänderungenAuto-Occasionsmarkt trotzt der Krise

Die Finanzkrise hat den Schweizern die Lust am Autokauf im ersten Halbjahr 2009 offenbar nicht genommen.

Nach einem kräftigen Wachstum im Juni liegt die die Zahl der Auto-Halterwechsel nur knapp unter dem Vorjahresniveau, wie EurotaxGlass's Internationale AG am Montag mitteilte.

Insgesamt wurden im ersten Semester in der Schweiz 324 000 Handänderungen vorgenommen. Im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres waren es 329 800 Halterwechsel gewesen. Damit wurden rund zweieinhalb Mal so viele Handänderungen vorgenommen wie im gleichen Zeitraum Personenwagen neu zugelassen worden waren. Zur volumenmässig erfreulichen Entwicklung im Occasionshandel habe auch eine zunehmend flexibel gehandhabte Preisgestaltung beigetragen, schreibt EurotaxGlass's. Angesichts der wirtschaftlich unsicheren Zeiten wiesen vor allem kleinere Fahrzeuge sowie solche im Preissegment bis rund 20 000 Franken die grösste Nachfrage auf. Nicht so gut liefen Autos der Luxusklasse sowie Coupes und Sportwagen. Bei diesen Fahrzeugen wurde im ersten Halbjahr 2009 ein Minus von bis zu 11,6 Prozent verzeichnet. (dapd)

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