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BerlinMann rammt Tor vor Merkels Büro – zum zweiten Mal im gleichen Auto

In Berlin ist einem Augenzeugen zufolge ein Auto in das Tor des Bundeskanzleramts gefahren. Der Fahrer soll das Tor schon 2014 gerammt haben.

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In Berlin hat ein beschriftetes Auto das Tor vor dem Bundeskanzleramt gerammt.

In Berlin hat ein beschriftetes Auto das Tor vor dem Bundeskanzleramt gerammt.

REUTERS
Ein Polizeihund untersucht das Fahrzeug.

Ein Polizeihund untersucht das Fahrzeug.

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In Berlin ist einem Augenzeugen zufolge ein Auto in das Tor des Bundeskanzleramts gefahren. Auf Fotos zu sehen war ein Kombi, der gegen das Eisengitter vor der Einfahrt geprallt war.

Auf den Seiten des Fahrzeugs waren Aufschriften mit weisser Farbe zu sehen. Geschrieben stand dort «Stop der Globalisierungs-Politik», auf der anderen Seite «Ihr verdammten Kinder und alte Menschen Mörder». Weitere Details waren zunächst nicht zu erhalten.

Der 54-jährige Autofahrer hatte laut der Deutschen Presse-Agentur (DPA) bereits 2014 an der Berliner Regierungszentrale eine sehr ähnliche Tat begangen. Die Polizei bestätigte das zunächst nicht.

Im Februar 2014 war der damals 48 Jahre alte Mann mit demselben Auto gegen den Zaun des Kanzleramts gefahren. Fotos von dem Vorfall zeigen den Wagen mit einer politischen Beschriftung, die sich gegen den Klimawandel richtete. Auf der anderen Seite des Autos stand eine Liebeserklärung. Auch damals wurde der Mann von der Polizei festgenommen.

Sehr geringe Geschwindigkeit

Nicht bekannt war zunächst die Motivation des Täters. «Ob es sich um einen psychischen Zustand oder eine andere Motivation handelt, wird aktuell geklärt», sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz am Mittwoch. Es könne auch nur spekuliert werden, «ob es sich um einen symbolischen Akt handelte oder Aufmerksamkeit erregt werden sollte».

Der Mann sei mit seinem Auto mit «sehr geringer Geschwindigkeit gefahren, so dass auch nur sehr geringer Sachschaden am Tor und an dem Fahrzeug entstand». Es habe keine Gefährdung für Kanzlerin Angela Merkel oder andere Menschen im Gebäude gegeben.

Der Fahrer werde von der Polizei vernommen, sagte Cablitz. Er habe auch etwas zu seiner Tat gesagt. Dann entscheide die Polizei, wie weiter mit ihm verfahren werde.

Der 54-Jährige wurde am Mittwochmorgen zunächst in einem Krankenwagen behandelt. Von einer leichten Verletzung war die Rede. Der Mann hatte einen Rollstuhl dabei, konnte aber auch gehen.

Die Bundespolizei twitterte: «Die Sicherheitsmassnahmen am Kanzleramt haben sich bewährt. Für die Bundeskanzlerin, die übrigen Mitglieder der Bundesregierung & die im Kanzleramt Beschäftigten bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung. Die Polizei Berlin hat die Ermittlungen übernommen.»

(nsa/Reuters)

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