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Autobahn-Unfall: Polizist nicht in Lebensgefahr

Der gestern bei einem spektakulären Unfall auf der Autobahn A1 bei Lindau verunglückte Polizeifahrzeug-Lenker ist weniger gravierend verletzt worden als zunächst befürchtet.

Der Kantonspolizist befindet sich noch in Spitalpflege. Der ebenfalls verletzte Beifahrer ist noch am Unfallabend wieder aus dem Spital entlassen worden. Zur Abklärung der genauen Unfallursache sei der Wissenschaftliche Dienst der Stadtpolizei Zürich beigezogen, schreibt die Kantonspolizei.

Tankwagen rammte Polizeifahrzeug

Die beiden Verkehrspolizisten hatten die Aufgabe, einen Schwertransport zu schützen. Um 14 Uhr wollte der Konvoi gestern mit dem Polizeifahrzeug und einem Sattelschlepper, der einen tonnenschweren Bagger geladen hatte, bei der Autobahn-Einfahrt bei Effretikon auf die A1 einfahren.

Das Patrouillenfahrzeug liess sich zurückfallen, um dem Schwertransport ein ungehindertes Einspuren zu ermöglichen. Plötzlich prallte ein mit Mehl beladenes Tankfahrzeug seitlich in den Polizeiwagen – vermutlich hatte der 25-jährige Fahrer ihn übersehen. Der 30-jährige Kantonspolizist, der am Steuer sass, wurde eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr befreit und mit der Rega ins Spital geflogen werden. Auch sein Beifahrer (42) erlitt mittelschwere Verletzungen. Der Lenker des Tankfahrzeugs blieb unverletzt. (sda)

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