Autobombe explodiert in Madrid: 34 Verletzte
Aktualisiert

Autobombe explodiert in Madrid: 34 Verletzte

Bei der Explosion einer Autobombe in Madrid sind am Mittwoch 34 Menschen verletzt worden. Gemäss den Rettungsdiensten musste ein Wachmann in einem Spital behandelt werden.

Die anderen Verletzten erlitten leichtere Blessuren. Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero machte die baskische Untergrundorganisation ETA für den Anschlag verantwortlich. Der sozialistische Regierungschef forderte die ETA auf, die Waffen niederzulegen und sich aufzulösen.

Die Explosion ereignete sich in einem Wohn- und Gewerbegebiet im Osten der Stadt. Zuvor hatte ein Anrufer sich bei der baskischen Zeitung «Gara» gemeldet und im Namen der ETA vor der Bombe gewarnt. Die Polizei sperrte das Gebiet rechtzeitig ab. Unter den Verletzten waren mehrere Mechaniker in nahe gelegenen Autowerkstätten.

Nach Angaben von Innenminister José Antonio Alonso enthielt die Bombe 18 bis 20 Kilogramm Sprengstoff. Der Sprengsatz war nach Angaben der Polizei in einem gestohlenen Lieferwagen versteckt gewesen. Die Terroristen hatten das Fahrzeug in der Nähe einer U- Bahn-Station abgestellt.

(dapd)

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