Aktualisiert 08.04.2020 14:26

2 Verletzte

Autobrücke in der Toskana stürzt ein

In Italien ist eine Brücke einer Staatsstrasse eingestürzt. Zwei Personen wurden leicht verletzt.

von
woz

In Italien ist eine Brücke einer Staatsstrasse zwischen Ligurien und der Toskana eingestürzt. Mit ohrenbetäubendem Lärm sei der Betonbau gegen 10.20 Uhr zusammengekracht. Es habe nach ersten Informationen nur leicht Verletzte gegeben, teilte das Verkehrsministerium in Rom am Mittwoch mit.

Die Strasse führt über einen Fluss zwischen La Spezia und Massa Carrara. Zwei Kleintransporter waren auf der Brücke, als diese einstürzte, hiess es bei der Feuerwehr. Die Fahrer seien gerettet worden. Auf Bildern und Videos war zu sehen, wie die Brücke am Boden liegt.

Erinnerung an Morandi-Einsturz

Der «Corriere» spricht von einem «Wunder», dass nicht mehr Personen zu Schaden gekommen sind. Normalerweise - also vor dem Corona-Notstand - sei die Brücke stark befahren. Bereits im November seien Risse in der Brücke gemeldet worden. Jedoch hatten Experten die Brücke wieder für den Verkehr freigegeben.

Der Vorfall erinnert an den Einsturz der Morandi-Brücke am 14. August 2018. 43 Menschen waren ums Leben gekommen. Zahlreiche Fahrzeuge wurden mit ihren Insassen in die Tiefe gerissen. Seitdem wird über die vielfach marode Infrastruktur in Italien diskutiert.

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Hat eine grosszügige Aufhebungsvereinbarung im Vertrag: Atlantia-Holdingchef Giovanni Castellucci. (Archivbild)

Hat eine grosszügige Aufhebungsvereinbarung im Vertrag: Atlantia-Holdingchef Giovanni Castellucci. (Archivbild)

Keystone/AP/Luca Zennaro
Das neue Viadukt soll im Frühling 2020 eingeweiht werden: Die Überreste der Morandi-Brücke. (Archivbild)

Das neue Viadukt soll im Frühling 2020 eingeweiht werden: Die Überreste der Morandi-Brücke. (Archivbild)

Keystone/AP/Luca Zennaro
Dürfte sechs Monate in Anspruch nehmen: Der Abriss der Morandi-Brücke in Genua geht langsam voran. (9. Februar 2019)

Dürfte sechs Monate in Anspruch nehmen: Der Abriss der Morandi-Brücke in Genua geht langsam voran. (9. Februar 2019)

AP/Antonio Calanni

(woz/sda)

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