Fahrzeuge ausgebrannt: Autofahrer stirbt bei schwerem Unfall auf A1
Aktualisiert

Fahrzeuge ausgebranntAutofahrer stirbt bei schwerem Unfall auf A1

Ein Camper und ein Personenwagen sind bei Oberbüren SG am Samstagabend schwer verunfallt und in Brand geraten. Die Autobahn zwischen Oberbüren und Wil war fünf Stunden gesperrt.

Auf der Autobahn A1 ist es am Samstagabend kurz nach der Raststätte Thurau zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.

Ein Camper und ein Personenwagen gerieten nach Angaben der Kantonspolizei St. Gallen in Brand. Ein Insasse des PW verstarb noch auf der Unfallstelle.

«Rund 200 Meter langes Unfallbild»

Nach Angaben der Polizei vom frühen Sonntagmorgen bot sich den Rettungsmannschaften «ein ungewöhnliches, spektakuläres und rund 200 Meter langes Unfallbild an». Um 21.50 Uhr seien zwei Fahrzeuge bei der Raststätte Thurau in Brand geraten.

Vor dem an der Mittelleitplanke brennenden Camper sei auf einer Länge von rund hundert Metern das komplette Mobiliar verteilt gewesen, schreibt die Polizei in ihrem Communiqué. Weitere rund 100 Meter weiter in Fahrtrichtung Wil habe sich auf der Fahrbahn der auf dem Dach liegende Personenwagen mit drei Insassen befunden.

Einer von ihnen sei noch auf der Unfallstelle gestorben, die drei anderen mussten mit schwersten Verletzungen mit zwei Rega-Helikoptern ins Spital gebracht werden, wie die Polizei schreibt. Der 46 Jahre alte Lenker und seine 47-jährige Beifahrerin im Camper konnten ihr brennendes Fahrzeug leicht verletzt verlassen.

Wie die Polizei weiter schreibt, ist der Unfallhergang nicht geklärt. Über 70 Rettungskräfte standen im Einsatz. Die Autobahn zwischen Oberbüren und Wil musste während fünf Stunden gesperrt werden. (sda)

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