Rapperswil-Jona SG: Dieses Verhalten kann richtig teuer werden
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Rapperswil-Jona SGDieses Verhalten kann richtig teuer werden

Weil auf der A53 Stau herrschte, legten einige Fahrer riskante Wendemanöver hin. Die Polizei warnt vor Gefahren und möglichem Ausweisentzug.

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Auf der Autostrasse A53 staute es am Dienstagmorgen aufgrund eines Unfalls.

Auf der Autostrasse A53 staute es am Dienstagmorgen aufgrund eines Unfalls.

Leser-Reporter
Wie ein Leser-Reporter berichtete, kam es deshalb auf der Strecke zwischen Rapperswil-Jona und Neuhaus SG zu riskanten Wendemanövern.

Wie ein Leser-Reporter berichtete, kam es deshalb auf der Strecke zwischen Rapperswil-Jona und Neuhaus SG zu riskanten Wendemanövern.

Leser-Reporter
Gemäss der Kantonspolizei St. Gallen ist solches Verhalten gefährlich und strafbar. Es drohe in solchen Fällen nicht nur eine Busse, sondern auch ein Ausweisentzug.

Gemäss der Kantonspolizei St. Gallen ist solches Verhalten gefährlich und strafbar. Es drohe in solchen Fällen nicht nur eine Busse, sondern auch ein Ausweisentzug.

Leser-Reporter

Auf der Autostrasse A53 staute es am Dienstagmorgen wegen eines Unfalls. Wie ein Leser-Reporter berichtete, kam es deshalb auf der Strecke zwischen Rapperswil-Jona und Neuhaus SG zu riskanten Manövern: Trotz Gegenverkehr mit hoher Geschwindigkeit wendeten einige Lenker ihre Autos auf der Strecke. Dabei ignorierten sie nicht nur die Sicherheitslinie, sondern auch die zur Sicherheit aufgestellten Pfosten in der Mitte der Strasse.

«Solches Verhalten ist gefährlich und rücksichtlos. Die Autos auf der Gegenspur kamen mit einer solch hohen Geschwindigkeit, dass sie nicht hätten bremsen können», berichtet ein Leser-Reporter. Zweimal sei es fast zu einem Unfall gekommen. «Denen war es egal, dass es ein Überholverbot und eine Sicherheitslinie hatte», ärgert sich der Leser-Reporter.

Ein bekanntes Problem

Wie Florian Schneider, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen mitteilt, wurden der Polizei die Vorfälle nicht gemeldet. «Das Phänomen ist uns aber bekannt», so Schneider.

Bereits im März dieses Jahres berichtete 20 Minuten über die gleiche Problematik. Damals sagte Schneider: «Solche Wendemanöver sind nicht nur gefährlich, sie können auch teuer werden. Das Überfahren einer Sicherheitslinie ist strafbar.» Hinzu komme eine mögliche Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.

Autofahrer wenden wegen Stau

(Video: 20 Minuten)

Bereits zuvor wurden auf dieser Strecke solch riskante Manöver ausgeführt. (Video: Leser-Reporter)

Erwische die Polizei solche Lenker, würden sie bei der Staatsanwaltschaft verzeigt und das Strassenverkehrsamt informiert. In solchen Fällen drohe nicht nur eine Busse, sondern auch ein Ausweisentzug, so Schneider. Die Polizei registriere immer wieder solche Manöver. Wenn es die Kapazitäten erlaubten, gehe man konsequent dagegen vor.

Im Fall eines Staus bleibe nur eines übrig: Warten. Das Ausweichen auf andere Strassen bringe sowieso kaum etwas, so Schneider weiter: «Wenn man im Stau bleibt, ist man meistens trotzdem schneller am Ziel.»

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