Aktualisiert 14.01.2017 16:22

DrohungenAutohersteller zittern vor Präsident Trump

Schutzzölle und Vorfahrt für einheimische Autobauer: Die Drohungen des neuen US-Präsidenten lassen auch die europäischen Autobauer nicht kalt.

von
sas/sda

Was deutsche Autobauer zum künftigen US-Präsidenten Donald Trump sagen.

Der künftige US-Präsident bringt für die europäischen Autobauer Unsicherheit. So hat Donald Trump mit Schutzzöllen für Hersteller gedroht, die ihre Produktion von den USA ins günstigere Mexiko verlegen. Was die deutschen Hersteller anlässlich der Automesse in Detroit zum Thema Trump zu sagen haben, sehen Sie im Videobeitrag.

Anfang Woche hatte der Autokonzern Fiat Chrysler angekündigt, eine Milliarde Dollar in zwei Autowerke im Mittleren Westen der USA zu investieren. Dadurch sollen 2000 Jobs geschaffen werden. Mit dem Geld sollen Fabriken in Ohio und Michigan modernisiert werden. Konzernchef Sergio Marchionne betonte aber , dass die Investitionen bereits länger geplant gewesen seien und nichts mit den Drohungen des neuen US-Präsidenten zu tun hätten.

Trump hatte konkret Ford oder General Motors dafür angegriffen, Fahrzeuge in Niedriglohnländern wie Mexiko zu montieren. Nach der Kritik strich Ford eine 1,6 Milliarden Dollar schwere Investition in ein geplantes Werk im mexikanischen San Luis Potosí. Stattdessen wird das Geld in ein US-Werk gesteckt.

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