Aktualisiert 30.06.2020 08:21

Tötungsdelikt in Eschenz TG

38-Jähriger ersticht sich nach Tötung seiner Kinder selbst

Die Polizei hat am Dienstag neue Erkentnisse zum Tötungsdelikt in Eschenz veröffentlicht. Die Obduktion zeigt, dass der Mann seine beiden Kinder getötet und sich anschliessend selbst tödliche Stichverletzungen zuführte.

von
Sven Forster

Darum gehts

  • Am Sonntag kam es in einer Wohnung in Eschenz TG zu einem Tötungsdelikt.
  • Ein Vater tötete erst seine Kinder, dann sich selbst.
  • Der Mann (38) starb an Stichverletzungen.
  • Die Kinder weisen keine äusseren Verletzungen auf.
  • Die genaue Todesursache der Kinder ist noch nicht restlos geklärt.

Am Sonntag wurden in einer Wohnung in Eschenz ein 38-jähriger Mann und zwei Kinder im Alter von 4 und 7 Jahren tot aufgefunden. Nun wurde der Autopsiebericht veröffentlicht.

Wie die Kantonspolizei Thurgau am Dienstag in einer Mitteilung schreibt, hat aufgrund der bisherigen Erkenntnisse der 38-jährige Mann zuerst seine beiden Kinder und anschliessend sich selbst getötet. Dies ergaben die Obduktionen durch das Institut für Rechtsmedizin.

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Am Sonntag wurden in einer Wohnung in Eschenz ein 38-jähriger Mann…

Am Sonntag wurden in einer Wohnung in Eschenz ein 38-jähriger Mann…

BRK News
…und zwei Kinder im Alter von 4 und 7 Jahren tot aufgefunden.

…und zwei Kinder im Alter von 4 und 7 Jahren tot aufgefunden.

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Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.

Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.

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Während die beiden Kinder keine äusseren Verletzungen aufwiesen, ist der Vater an den Folgen von Stichverletzungen gestorben. Über die Tatwaffe und wo genau die Stichverletzungen beim Vater am Körper sind, äussert sich die Polizei nicht. Die genaue Todesursache der Kinder ist noch nicht restlos geklärt. Es kann ausgeschlossen werden, dass weitere Personen in die Tat involviert waren.

Die Tatzeit liegt zwischen Samstagabend und Sonntagmittag. Die genauen Umstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen. «Noch sind nicht alle Spuren vom Tatort ausgewertet», sagt Kapo-Sprecher Matthias Graf auf Anfrage.

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