24.07.2020 15:52

Bundeskanzlei intervenierte

Autorin von Sex-Roman über Alain Berset muss Cover-Bild überkleben

Die Bundeskanzlei intervenierte bei der Autorin eines fiktiven Sex-Romans über Bundesrat Alain Berset. In der zweiten Auflage wird dieser umgetauft.

von
Daniel Graf
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Eine junge Autorin hat einen Kurzroman geschrieben über fiktive Sex-Abenteuer von Bundesrat Alain Berset.

Eine junge Autorin hat einen Kurzroman geschrieben über fiktive Sex-Abenteuer von Bundesrat Alain Berset.

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Ihre Identität hält die Künstlerin, Autorin und Musikerin geheim.

Ihre Identität hält die Künstlerin, Autorin und Musikerin geheim.

Nikolaj Leu
Sie zeigt sich nur mit Maske und schreibt unter dem Pseudonym Jessica Jurassica.

Sie zeigt sich nur mit Maske und schreibt unter dem Pseudonym Jessica Jurassica.

Olivia Talina Fosca

Darum gehts

  • Eine junge Künstlerin hat einen Kurzroman über Sex-Abenteuer von Bundesrat Alain Berset geschrieben.
  • Die Geschichte warf hohe Wellen und wurde teils kontrovers diskutiert.
  • Auch die Bundeskanzlei intervenierte, weil auf dem Cover ein Bild von Bundesrat Berset prangte.
  • In der zweiten Auflage ändert die Künstlerin deshalb den Namen und verzichtet auf das Bild.

Mit ihrem Buch «Die verbotenste Frucht im Bundeshaus» über die fiktiven Sex-Abenteuer von Bundesrat Alain Berset hat eine 27-jährige Ostschweizer Autorin, Künstlerin und Musikerin für viel Aufsehen gesorgt. Sie hat das Buch vor wenigen Tagen unter dem Pseudonym Jessica Jurassica veröffentlicht.

Die Reaktionen auf das Buch, das 20 Minuten publik machte, seien fast ausnahmslos positiv ausgefallen, sagt Jurassica. Aber: Wie angedroht hat die Bundeskanzlei bei der Autorin interveniert, da sie auf dem Cover ihres Buches ein Bild von Alain Berset veröffentlichte.

«Werde Bersets Bild überkleben»

«Die Bundeskanzlei hat mich darauf hingewiesen, dass das gegen geltendes Recht verstösst», sagt Jurassica gegenüber 20 Minuten. Das Problem konnte mittlerweile aus der Welt geschafft werden: «Ich habe mich bereit erklärt, das Bild auf dem Cover bei den 100 Exemplaren, die schon gedruckt sind, zu überkleben.» Für künftige Geschichten wird der Bundesrat umgetauft: «Die zweite Geschichte wird eine fiktive prickelnde erotische Geschichte über einen komplett fiktiven Bundesrat», schreibt Jurassica.

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16 Kommentare
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Nikita

25.07.2020, 10:54

Warum muss oder will sie nur das Bild überkleben? Der Name des Bundesrates ist ja auch im Buch. Lass die Frau die ganzen 100 Stück einstampfen (offiziell abliefern und entsorgen). Im Übrigen hat sie ja jetzt die Werbung, die sie wollte. Sagt uns lieber wer sie ist, und dann soll sie ihr Gesicht zeigen, aber so viel Mut wird sie nicht haben.

Hans mir denkt

24.07.2020, 18:56

Hans hat wieder Dünnschiss.

Hans

24.07.2020, 17:25

ich habe Dünnschiss