Absatzkrise: Autoverkäufe stabilisieren sich
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AbsatzkriseAutoverkäufe stabilisieren sich

Die Autoverkäufe haben sich in der Schweiz im Juni leicht stabilisiert. Zwar lag die Zahl der neu zugelassenen Personenwagen mit 26 849 Einheiten um 8,9 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresmonat, doch waren es rund 14 Prozent mehr als im Vormonat Mai.

Dies teilte die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure (auto-schweiz) am Donnerstag mit. Für die ersten sechs Monate 2009 ergibt sich damit ein Minus von 11,9 Prozent, was laut auto-schweiz ziemlich genau dem europäischen Schnitt von 11,0 Prozent entspricht. Die Unterschiede innerhalb der EU sind laut auto-schweiz allerdings riesig.

Förderung sauberer Neuwagen erwünscht

So komme Deutschland dank Abwrackprämie auf ein Plus von 26,1 Prozent, Frankreich sei mit plus 0,2 Prozent stabil und Italien liege mit einem Minus von 10,7 Prozent etwa im Schnitt. Spanien dagegen weise seit Anfang Jahr einen dramatischen Rückgang der Autoverkäufe von fast 40 Prozent aus. Laut den Schweizer Automobil-Importeuren könnten die Verkäufe von modernen und sauberen Neuwagen auch in der Schweiz angekurbelt werden. Für ein sinnvolles Anreizsystem stünden dazu Mittel aus der Automobilsteuer von rund 300 Millionen Franken zur Verfügung. (dapd)

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