Aktualisiert 18.12.2008 13:27

KriseAutoverkäufe über 16 Prozent eingebrochen

Die Zahl der in der Schweiz verkauften Neuwagen ist im vergangenen November im Vorjahresvergleich um 16,3 Prozent zurückgegangen. Kumuliert nach elf Monaten liegen die Neuwagenverkäufe aber nach wie vor mit 1,0 Prozent im Plus.

Insgesamt wurden im November 20 892 Fahrzeuge neu immatrikuliert, wie der Verband der Schweizer Automobilimporteure, auto-schweiz, am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahresmonat wurden noch 24 946 Autos abgesetzt. Am stärksten eingebrochen sind die Verkäufe von Autos der Marken Cadillac und Kia mit 57,9 und 54,3 Prozent. Bei den Automarken, die im November 2007 mehr als 1 000 Fahrzeuge abgesetzt hatten, traf der Absatzschwund am stärksten Toyota und Opel, die 49,1 respektiv 39,3 Prozent weniger Fahrzeuge an den Mann bringen konnten. Renault und Fiat mussten Rückgänge von gut 20 Prozent hinnehmen. Volkswagen, der mit 2 744 verkauften Autos absatzstärkste Fahrzeuganbieter der Schweiz, kam mit einem Minus von 2,3 Prozent im November mit einem blauen Auge davon.

Positiv entwickelte sich der Markt für Ford, Peugeot, Suzuki und Audi. Letztere Marke konnte mit einer Absatzzunahme von 29,7 Prozent sogar deutlich zulegen. Ebenfalls entgegen dem allgemeinen Trend entwickelten sich die Verkaufszahlen der Luxusmarken: Aston Martin, BWM Alpina, Hummer, Jaguar und Lancia legten im vergleich zum Vorjahresmonat kräftig zu.

Deutlich zurückgegangen ist mit 258 Autos hingegen der Verkauf von Fahrzeugen mit Alternativ-Antrieb. Im November 2007 waren es noch 850. Auch weniger gefragt waren Autos mit Allradantrieb und Fahrzeuge, die mit Diesel fahren. Der Absatz ging um 20,0 respektive 18,2 Prozent zurück.

(dapd)

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