Avanti-Gegenvorschlag: SVP befürchtet Ablehnung
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Avanti-Gegenvorschlag: SVP befürchtet Ablehnung

Die SVP hat Angst, dass der Avanti-Gegenvorschlag am 8. Februar abgelehnt werden könnte. Sie hat sich in den Abstimmungskampf eingeschaltet, um die «Lügenkampagne» der Gegnerschaft zu kontern.

Der Avanti-Gegenvorschlag stehe für die Mobilität und damit für die Wachstumschancen der Schweiz, sagte SVP-Präsident Ueli Maurer vor den Medien in Bern. Ein Nein bei dieser ersten wirtschaftspolitischen Abstimmung der neuen Legislatur wäre für die angestrebte bürgerliche Wende «ein äusserst schlechtes Signal».

Laut Maurer haben die bürgerlichen Befürworter den Abstimmungskampf bisher viel zu brav geführt. Um der «Lügenkampagne» der linken und grünen Avanti-Gegner entgegenzuwirken, werde die SVP deshalb ein Inserat schalten. Die Wirtschaft habe ihr dafür ein Startkapital von 50 000 Franken zur Verfügung gestellt.

Das Inserat wendet sich gegen die Behauptung, dass der Avanti- Gegenvorschlag zu höheren Steuern, höheren Benzinpreisen und höheren Schulden führe. Für die vorgesehenen Projekte sei Geld aus den heutigen Treibstoffsteuern bestimmt, sagte der Berner Nationalrat Hansruedi Wandfluh. Sollte es nicht reichen, würde das Strassenbauprogramm angepasst.

(sda)

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