Wackliger Felsbrocken: Axenstrasse: Am Montag wird gesprengt
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Wackliger FelsbrockenAxenstrasse: Am Montag wird gesprengt

Weil er noch dieses Jahr abbrechen könnte, muss ein 1500-Kubikmeter- Felsbrocken an der Axenstrasse weg. Am kommenden Montag soll der wacklige Felspfeiler im Gebiet Axenrüti oberhalb der Gotthardlinie gesprengt werden.

In der Nacht auf den 27. Juni 2008 musste die Axenstrasse wegen des drohenden Felsabbruches gesperrt werden. Bereits seit zwei Jahren wird der Felspfeiler beobachtet. Messergebnisse liessen den Schluss zu, dass er noch dieses Jahr abbrechen könnte. Deshalb soll Felspfeiler nun gesprengt werden.

Vor rund vier Wochen haben die Vorbereitungsarbeiten für die Sprengung begonnen. In diesen Tagen werden die letzten Bohrlöcher in den Felsen getrieben. In den Tagen vor der Sprengung wird der Fels mit den berechneten Sprengstoffmengen geladen und kurz vor dem Sprengtermin mit dem Zündsystem verbunden.

Zuschauer, welche die Sprengung mitverfolgen möchten, werden aufgefordert, dies aus sicherer Entfernung zu tun. Angesichts des relativ kleinen Volumens des Felspfeilers dürften sich die wahrnehmbaren Auswirkungen der Sprengung jedoch in bescheidenem Rahmen bewegen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Der Felspfeiler liegt im Gebiet Axenrüti zwischen Sisikon und der Tellsplatte, 850 Meter oberhalb des Vierwaldstättersees. Er hat ein Volumen von 1500 Kubikmetern und könnte bei einem Abbruch die Axenstrasse, die Gotthardlinie, den «Weg der Schweiz» sowie Hochspannungsleitungen bedrohen. (sda)

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