Gewaltverbrechen: Ayleen (14) soll vorbestraftem Sexualtäter zum Opfer gefallen sein

Aktualisiert

GewaltverbrechenAyleen (14) soll vorbestraftem Sexualtäter zum Opfer gefallen sein

Die in der Nähe von Freiburg im Breisgau vermisste Ayleen ist tot. Ihre Leiche wurde 300 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt in einem See aufgefunden. Sie wurde wohl Opfer eines Gewaltverbrechens – die Polizei will am Montag weiter informieren.

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Ayleen war seit dem 21. Juli vermisst worden.

Ayleen war seit dem 21. Juli vermisst worden.

Polizeipräsidium Freiburg
Ayleen stammte aus Gottenheim bei Freiburg, rund 70 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt.

Ayleen stammte aus Gottenheim bei Freiburg, rund 70 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt.

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Der Leichnam von Ayleen wurde 300 km von ihrem Wohnort entfernt aufgefunden.

Der Leichnam von Ayleen wurde 300 km von ihrem Wohnort entfernt aufgefunden.

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Von der 14-jährigen Ayleen aus Gottenheim bei Freiburg im deutschen Bundesland Baden-Württemberg fehlte seit dem 21. Juli jede Spur. Das Mädchen hatte gegen 18 Uhr ihr Elternhaus verlassen und war seither telefonisch nicht mehr erreichbar gewesen. Gottenheim liegt rund 70 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt.

Nach dem Fund eines weiblichen Leichnams im Teufelsee bei Weckesheim in Hessen herrscht nun traurige Gewissheit: Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergab, dass es sich bei der  aufgefundenen Frauenleiche um die vermisste Ayleen handelte. Wie die «Badische Zeitung» berichtet, würden erste Erkenntnisse darauf hinweisen, dass das Mädchen gewaltsam ums Leben kam. Für Montag ist laut dem Polizeipräsidium Freiburg eine Pressekonferenz vorgesehen.

Nach Informationen der Redaktion des «Schwarzwälder Boten» fiel die Jugendliche einem vorbestraften Sexualtäter zum Opfer. Die Polizei soll den Mann bereits wenige Tage nach Ayleens Verschwinden befragt haben. Als entlassener Sexualstraftäter soll der Mann überwacht worden sein, um einen Rückfall zu verhindern. Die verstorbene 14-Jährige soll mit dem Mann Chat-Kontakt gepflegt haben.

Wie die «Bild» schreibt, soll die Leiche der 14-Jährigen nicht zufällig von Passanten gefunden worden sein. Der Verdächtige selbst soll demnach die Polizei zur verstorbenen Ayleen geführt haben.

Sie wollte einem Freund einen Pullover vorbeibringen

Nach Informationen der «Bild» hatte Ayleen am Abend ihres Verschwindens einem Freund einen Pullover vorbeibringen wollen. Das Wohnhaus dieses Freundes sei nur einen Katzensprung entfernt gewesen. Die Spur des Mädchens habe sich in der Nähe des Bahnhofs Gottenheim verloren. Um 18 Uhr habe sie noch eine Whatsapp-Nachricht geschrieben – danach gab es kein Lebenszeichen mehr. Der Wetteraukreis in Hessen, wo die Leiche gefunden wurde, liegt rund 300 Kilometer von Ayleens Wohnort entfernt.

Nach dem Mädchen wurde mit Hochdruck gesucht. Die Polizei setzte Helikopter und Spürhunde ein. Aus der Bevölkerung waren mehr als hundert Hinweise eingegangen. So soll sich Ayleen an der Stadtbahnbrücke in Freiburg in Begleitung eines etwa gleichaltrigen Mädchens aufgehalten haben. Ein anderer Hinweis besagt, sie sei zwischen 19.30 und 20.30 am Hauptbahnhof Freiburg gesichtet worden.

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Jüdische Fürsorge, info@vsjf.ch

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen


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(job)

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