26.06.2020 05:34

Männer im Iran verhaftet

Babies auf Instagram zum Verkauf angeboten

Iranische Behörden haben drei Männer festgenommen, weil sie angeblich versuchten, Babies online zu verkaufen. Die Säuglinge wurden von armen Familien abgekauft.

von
Katja Fässler
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Nach Angaben der Nachrichtenagentur ISNA  wurden drei Männer im Iran verhaftet, die Babies im Internet zum Verkauf angeboten haben.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur ISNA wurden drei Männer im Iran verhaftet, die Babies im Internet zum Verkauf angeboten haben.

Getty Images/iStockphoto
Instagram untersucht derzeit den Fall im Iran. «Wir erlauben keine Inhalte oder Verhaltensweisen auf Instagram, die zur Ausbeutung von Menschen führen könnten», sagt ein Sprecher auf Anfrage von CNN.

Instagram untersucht derzeit den Fall im Iran. «Wir erlauben keine Inhalte oder Verhaltensweisen auf Instagram, die zur Ausbeutung von Menschen führen könnten», sagt ein Sprecher auf Anfrage von CNN.

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Iran gehört zu den 21 «Tier Three Länder», wie es im jährlichen Bericht des US-Aussenministeriums über Menschenhandel heisst. (Symbolbild)

Iran gehört zu den 21 «Tier Three Länder», wie es im jährlichen Bericht des US-Aussenministeriums über Menschenhandel heisst. (Symbolbild)

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Im Iran wurden am Donnerstag drei Männer verhaftet, die laut der Nachrichtenagentur ISNA Säuglinge im Internet zu Verkauf angeboten haben sollen. Demnach konnten ein 20 Tage alter Säugling und ein zwei Monate altes Baby aus dem Online-Ring gerettet werden. Ein drittes Baby sei identifiziert, aber noch nicht gefunden worden, teilte der Polizeichef von Teheran Hossein Rahimi laut der Nachrichtenagentur mit.

Eines der Babies soll für umgerechnet rund 9500 Dollar, das andere für 11’800 Dollar beworben worden sein. Sie seien von «armen Familien» abgekauft worden, das eine für gerade einmal 1100 Dollar und das zweite für 2300 Dollar, so Rahimi.

Instagram , das zu Facebook gehört, hat Untersuchungen zu dem Fall eingeleitet. «Wir erlauben keine Inhalte oder Verhaltensweisen auf Instagram, die zur Ausbeutung von Menschen führen könnten, einschliesslich das Verkaufen von Kindern zur illegalen Adoption», wie ein Sprecher auf Anfrage von «CNN» mitteilt.

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