«Gigantische Wehe» : Baby auf WC von Unispital geboren
Aktualisiert

«Gigantische Wehe» Baby auf WC von Unispital geboren

Eine 26-Jährige hat im Unispital in Lausanne (CHUV) ein Kind auf der Toilette zur Welt gebracht. Stéphanie Aellen ist der Ansicht, dass sie vom Spital nicht genug angehört und umsorgt wurde.

Das Baby der 26-jährigen Waadtländerin kam bereits Ende Dezember zur Welt - auf dem Stillen Örtchen des Lausanner Unispitals (Symboldbild).

Das Baby der 26-jährigen Waadtländerin kam bereits Ende Dezember zur Welt - auf dem Stillen Örtchen des Lausanner Unispitals (Symboldbild).

Es geschah bereits Ende Dezember: Stéphanie Aellen (26) brachte im Universitätsspital in Lausanne (CHUV) ein Kind zur Welt - auf einer Toilette. Für die frischgebackene Mutter ist klar: Das Spital hat versagt.

Jetzt erzählt die Waadtländerin ihre Geschichte in der Zeitung «Le Matin». Am 28. Dezember habe sie mehrmals wiederholt, dass ihr die Geburt unmittelbar bevorstehend erscheine. Eine Hebamme habe jedoch das Gegenteil behauptet und ihr zu Übungen mit einem grossen Ball geraten.

Kind ist wohlauf

Als Aellen unter starken Schmerzen litt, beschloss sie auf die Toilette zu gehen, wo sie «eine gigantische Wehe» verspürte, worauf der Kopf des Kindes erschienen sei. Dem Kind geht es wunderbar, die Mutter beklagt jedoch das generelle Verhalten des CHUV: Kein Zuhören, keine Entschuldigung und keine psychologische Unterstützung habe man ihr angeboten.

Von der Nachrichtenagentur SDA angefragt, betonte der Mediendienst des CHUV, dass die Frau bei der Geburt nicht alleine gewesen sei. Es hätten sich zwei Hebammen und ein Klinikchef um sie gekümmert. (sda)

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