07.09.2020 09:50

«Gender Reveal Party»Baby-Feier löst riesigen Waldbrand in Kalifornien aus

In Kalifornien toben derzeit mehrere Waldbrände. Einer davon wurde durch eine sogenannte «Gender Reveal Party» ausgelöst.

1 / 8
Einer der Grossbrände im US-Bundesstaat Kalifornien entstand durch einen Feuerwerkskörper an einer Baby-Party.

Einer der Grossbrände im US-Bundesstaat Kalifornien entstand durch einen Feuerwerkskörper an einer Baby-Party.

San Bernardino National Forest
Das «El Dorado Fire» ist knapp 30 Quadratkilometer gross.

Das «El Dorado Fire» ist knapp 30 Quadratkilometer gross.

San Bernardino National Forest
Derzeit ist es erst zu 5 Prozent unter Kontrolle, wie die zuständigen Behörden angeben.

Derzeit ist es erst zu 5 Prozent unter Kontrolle, wie die zuständigen Behörden angeben.

San Bernardino National Forest

Darum gehts

  • Kalifornien wird dieses Jahr schon sehr früh von Waldbränden heimgesucht.
  • Oft sind sie menschlichen Ursprungs, wie das «El Dorado Fire».
  • Das Feuer, das derzeit erst zu 5 Prozent unter Kontrolle ist, entstand bei einer «Gender Reveal Party».

Einer der Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien ist durch einen Feuerwerkskörper bei einer Baby-Feier verursacht worden. Wie die Brandschutzbehörde CAL Fire am Sonntagabend (Ortszeit) mitteilte, wurde bei einer «Gender Reveal Party» nahe Oak Glen im Bezirk San Bernardino Pyrotechnik eingesetzt. Bei diesen Partys verraten werdende Eltern, ob ihr Kind ein Mädchen oder ein Junge ist.

Feuer zerstörte schon 30 km2

Das sogenannte El Dorado Fire östlich von Los Angeles war am Samstagmorgen ausgebrochen. Es habe bislang eine Fläche von 7050 acres (knapp 30 Quadratkilometer) zerstört, hiess es weiter. Rund 500 Feuerwehrleute und mehrere Löschhubschrauber waren im Einsatz. Bislang habe das Feuer aber nur zu etwa fünf Prozent eingedämmt werden können. Für mehrere Gemeinden in der Umgebung wurde eine Evakuierung angeordnet. Die Behörden warnten, dass derzeit angesichts von Hitze und Trockenheit extreme Waldbrandgefahr herrsche und fahrlässiger oder illegaler Umgang mit Feuer strafbar sei.

Total 14’800 Feuerwehrleute im Einsatz

In ganz Kalifornien waren laut einem Lagebericht der Feuerwehr von Sonntag zuletzt mehr als 14’800 Einsatzkräfte damit beschäftigt, 23 grössere Brände einzudämmen. Seit den Blitzeinschlägen, die Mitte August die ersten Brände ausgelöst hatten, seien mehr als 900 Feuer ausgebrochen, hiess es. Gut 6’000 Quadratkilometer Land seien abgebrannt. Das entspricht mehr als der doppelten Fläche Luxemburgs. Mindestens acht Menschen seien bisher ums Leben gekommen. Knapp 3’300 Gebäude wurden den Angaben zufolge zerstört.

In Kalifornien, dem mit rund 40 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat, kommt es immer wieder zu schweren Busch- und Waldbränden. Gewöhnlich brechen diese aber erst im Herbst aus.

(DPA)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.
13 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

Bravo

08.09.2020, 21:48

Jetzt schreibt ihr nichtmal mehr selber (DPA aber trotzdem bleibt Ihr mit den Schreibfehlern konstant, toll.

salatblatt

07.09.2020, 13:27

so kann mann/frau auch für bauland sorgen... oder etwa palmöl???

Harris Pilton

07.09.2020, 12:17

Paris Hilton würde sagen: "Die Party war hot!"