Aktualisiert 15.08.2013 14:28

Editors-Frontmann «Backstage-Bereich wird zum Spielplatz»

Die für ihre Live-Qualität bekannten Editors treten als Headliner beim Openair Gampel auf. Sänger Tom Smith freut sich auf den Auftritt in den Schweizer Bergen.

von
Marlies Seifert

Am 15. August startet das Openair Gampel. Frontmann Tom Smith tritt mit seiner Band Editors auf und freut sich auf die malerische Umgebung in den Schweizer Bergen.

Tom Smith, bei den Editors hat sich viel verändert. Gitarrist und Gründungsmitglied Chris Urbanowicz hat die Band während den Arbeiten am neuen Album verlassen. Wie kam es dazu?

Wir stritten nicht, mussten aber merken, dass wir auf keinen gemeinsamen Nenner mehr kamen. Das waren richtig dunkle, schaurige Zeiten. Chris war ein wichtiger kreativer Teil der Band. Ich wusste nicht, ob es noch ein Editors-Album geben würde.

Wollten Sie keine Musik mehr machen?

Doch, das schon, aber ich wusste nicht, mit wem und in welcher Form. Irgendwie werde ich meine Musik immer mit dem Publikum teilen wollen. Eine Soloplatte wäre denkbar gewesen oder ein Nebenprojekt. Dann fanden wir aber für einige Liveauftritte guten Ersatz. Es stimmte sofort und Justin Lockey (Gitarre) und Eliott Williams (Synthesizer) gehören jetzt fest zur Band.

Sie haben schon oft hier gespielt. Was schätzen Sie an der Schweiz?

Die Landschaften sind schlichtweg überwältigend. Ihr lebt echt an einem der schönsten Flecken der Welt. Die Festival sind immer an den wunderschönsten Orten gelegen. Ich freue mich sehr darauf.

Sie wurden Anfang Jahr zum zweiten Mal Vater. Ist es schwer, die Familie verlassen zu müssen?

So oft es geht, kommen sie mich auf Tour besuchen. Wir sind drei Väter in der Band, da wird der Backstagebereich zum Kinderspielplatz. Aber klar, es kann schon hart sein. Alles in allem sehe ich meine Kinder aber öfter, als wenn ich Banker wäre. Ich arbeite oft monatelang von daheim aus.

Das Windelwechseln überlassen Sie jetzt aber ganz Ihrer Partnerin...

Ja, darüber bin ich nicht allzu traurig. Ausserdem bekomme ich auf Tour momentan mehr Schlaf als zu Hause. (lacht)

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