Rio 2016: Bacsinszky scheitert bereits in Runde eins
Aktualisiert

Rio 2016Bacsinszky scheitert bereits in Runde eins

Die Lausannerin scheitert bei ihrem olympischen Auftaktspiel in Rio an der Chinesin Zhang Shuai. Die Medaillenhoffnung liegt jetzt im Doppel.

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Enttäuschung pur bei TImea Bacsinszky: Die erneute olympische Startniederlage gegen die Chinesin Zhang Shuai ist besonders bitter. Die Lausannerin kann somit nur noch im Doppel von einer Medaille träumen.

Enttäuschung pur bei TImea Bacsinszky: Die erneute olympische Startniederlage gegen die Chinesin Zhang Shuai ist besonders bitter. Die Lausannerin kann somit nur noch im Doppel von einer Medaille träumen.

Keystone/Laurent Gillieron
Vor allem auf der sonst so sicheren Rückhandseite unterlaufen der Schweizerin ungewöhnlich viele Fehler.

Vor allem auf der sonst so sicheren Rückhandseite unterlaufen der Schweizerin ungewöhnlich viele Fehler.

Keystone/Laurent Gillieron
Bacsinszky hadert deshalb immer wieder lautstark mit sich selbst.

Bacsinszky hadert deshalb immer wieder lautstark mit sich selbst.

Keystone/Laurent Gillieron

Timea Bacsinszky scheidet auch bei ihrer zweiten Teilnahme an Olympischen Spielen in der 1. Runde aus. Die Waadtländerin verliert gegen die Chinesin Zhang Shuai 7:6 (7:4), 4:6, 6:7 (7:9).

Im ersten Aufeinandertreffen mit Zhang, die zu Beginn der Saison im Australian Open als Qualifikantin die Viertelfinals erreicht hatte, agierte Bacsinszky insgesamt zu fehlerhaft. Nach dem gewonnenen ersten Satz geriet sie in den folgenden Durchgängen nach zwei Serviceverlusten gleich zu Beginn deutlich in Rückstand.

Im dritten Satz vermochte sie das Handicap zwar noch einmal wettzumachen, als sie beim Stande von 4:5 und 5:6, als Zhang zum Sieg aufschlug, ihrerseits das Break realisierte. Bacsinszky zögerte damit das unerfreuliche Ende aber nur um ein paar Minuten hinaus - nachdem sie im zweiten Tiebreak drei Matchbälle in Folge vergeben hatte.

36 Plätze vor der Chinesin

Vor acht Jahren bei den Spielen in Peking war Bacsinszky der Amerikanerin Venus Williams in zwei Sätzen unterlegen. Die Niederlage gegen Zhang wird mehr schmerzen. Zum einen liegt sie als Nummer 15 im Ranking 36 Plätze vor der Chinesin, zum anderen wäre sie auch in der 2. Runde gegen die Deutsche Laura Siegemund, die Nummer 33 der Welt, oder die Bulgarin Tsvetana Pironkova, die in der Weltrangliste derzeit Platz 76 einnimmt, als Favoritin angetreten.

Nach diesem Schlag ins Aus ist das Einzelturnier für die Schweizerin bereits vorbei. (Quelle: SRF) (sda)

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